header
Rollstuhlbasketball Achim Lions 24.05.2019 von Nico röger

Jung-Löwin Jana Bozek mit der Premiere für Deutschland

Wir sind Jana!

Heute ist es endlich soweit – beim Nations Cup in Köln feiert unsere Jung-Löwin Jana Bozek ihre Premiere im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Um 18 Uhr sind die starken Kanadierinnen erster Gegner beim Vorbereitungsturnier auf die EM Ende Juni in Rotterdam. Bis Sonntag duelliert sich unser Damen-Team je zweimal mit den Nordamerikanerinnen sowie der Auswahl Spaniens. Wer es nicht pünktlich an den Rhein schafft, kann sich die Spiele auch gemütlich zu Hause per livestream anschauen und der deutschen Auswahl die Daumen drücken…

https://nations-cup.cologne/livestream/

Jana, wir wünschen Dir einen wunderschönen Einstand im Nationalteam!

Rollstuhlbasketball Achim Lions 20.05.2019 von Nico röger

Unsere Freunde vom RSC Oldenburg laden zum Tag der offenen Tür

Rollstuhlbasketball Achim Lions 26.04.2019 von Nico röger

Ach Du Dickes Ei!

Jana Bozek sensationell im EM-Kader der deutschen Damennationalmannschaft.

Riesen-Überraschung, die Bundestrainer Martin Otto unserer Jana da zu Ostern ins Nest gelegt hat – das 13-jährige Lions-Talent gehört völlig unerwartet zum zwölfköpfigen Kader für die Ende Juni in Rotterdam stattfindende Damen-Europameisterschaft. Wohlgemerkt sprechen wir nicht von den Juniorinnen oder einer Nachwuchsauswahl, sondern von der A-Nationalmannschaft, die sich noch im vergangenen Jahr in Hamburg mit WM-Bronze schmücken durfte.

Jana wird nun also direkt internationale Luft bei den „Großen“ schnuppern dürfen, das hat es in ihrem Alter wohl bisher kaum oder überhaupt noch nicht gegeben. Wir sind total stolz auf Dich, freuen uns mit Dir und sind uns sicher, dass Du die deutschen Farben – und natürlich auch die des TSV Achim – würdig vertreten wirst!

Nach dem Selection-Camp in Bonn, zu dessen Abschluss das Trainerteam ihre personellen Entscheidungen bekanntgab, ging es direkt auf die Urlaubsinsel Lanzarote, wo nun bis Ende des Monats ein intensives Trainingslager stattfindet. Begleitet wird Jana übrigens auch von Britta und Ingo, die ihre Tochter auf ihrem Weg unterstützen, wo es nur geht und auch dem gesamten Lions Team immer tatkräftig zur Seite stehen. Dank und Glückwunsch auch an Euch!

Daumen hoch, Jana! Rollt bei Dir! (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 19.03.2019 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Saisonfinale vor großer Kulisse

Saisonfinale vor großer Kulisse

Trotz zweier Niederlagen beste Stimmung am Arenkamp

Leise gehofft hatten die Rollstuhlbasketballer im Vorfeld schon ein wenig, am letzten Spieltag der Regionalliga eines der Top-Teams der Liga überraschen zu können, letztendlich aber musste man sich den starken Gegnern aber beugen. Als Aufsteiger belegen sie nun in der Endabrechnung einen bemerkenswerten vierten Platz, der schon vor dem letzten Spieltag souverän gesichert worden war. Zum Saisonabschluss gab es zwar allerbeste Stimmung und Unterhaltung sowie die lautstarke Unterstützung von über 100 Zuschauern, nur leider keine Punkte für die Lions. Gegen die Emsland Rolli Baskets Meppen setze es eine 38:61-Niederlage, der SG Rostock/Stralsund musste man sich mit 39:59 geschlagen geben.

„Etwas schade natürlich, dass wir die Spiele hinten raus dann doch deutlich verloren haben, aber heute war das Drumherum fast genauso wichtig wie die Ergebnisse. Wir haben es wieder einmal geschafft, viele Zuschauer zu mobilisieren, einige davon waren das erste Mal überhaupt beim Rollstuhlbasketball. Und ich denke, aus neutraler Sicht war das durchaus Werbung für unseren Sport, die drei Begegnungen waren nie langweilig und von viel Kampf und Schnelligkeit geprägt.“, so Teamchef Nico Röger mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Ein großes Dankeschön geht natürlich an die Tanzkrümel und die Tanzmäuse des TSV Achim, die in den Pausen tolle Unterhaltung geboten haben. Dazu dann noch die frenetische Begeisterung der Bewohner der Friedehorst-Stiftung bei unseren Spielen, das war schon klasse.“

Auch aus sportlicher Perspektive startete der Tag recht gut, gegen den Kontrahenten aus Meppen warfen sich die heimischen Rollis im ersten Viertel einen 9:6-Vorsprung heraus, ehe die Emsländer danach einen Gang zulegten, die Lions durch eine konsequente Ganzfeld-Presse arg unter Druck setzen und zu vielen leichten Ballverlusten zwangen. Zur Halbzeit wurde somit aus der knappen Führung ein relativ klarer 19:30-Rückstand. Die Pause nutze Spielertrainer Röger dann zur intensiven Fehleranalyse und diese sollte in Verbindung mit mannschaftlichen Umstellungen auch zumindest zeitweise Früchte tragen. Man schaffte es nun besser, sich aus kniffligen Situationen zu befreien und vorne sorgte in erster Linie Center Michael Wilker - mit starken 26 Punkten Top-Scorer der Partie – dafür, dass der Gegner nicht weiter davonzog. Bis auf sechs Punkte kamen die Achimer sogar noch einmal heran. Vor dem abschließenden Viertel hatten die Meppener allerdings beim Stand von 44:30 die Grundlage für ihren Erfolg gelegt, im letzten Abschnitt hatten die Lions nicht mehr viel entgegenzusetzen und mussten in die vielleicht etwas zu hohe 38:61-Niederlage einwilligen.

In der Zeit bis zur zweiten Partie des Tages konnten sich die Weserstädter neben dem Genuss des bunten Unterhaltungsprogramms auch schonmal auf die später folgende Partie einstellen. Die Gastmannschafften aus dem Emsland und aus Rostock/Stralsund kämpften im direkten Vergleich um die Vizemeisterschaft und hier zeigten die Ostseestädter, die sich mit stärkst möglicher Besetzung auf die Reise gemacht hatten, ihre ganze Klasse und behielten überlegen die Oberhand. Also stand den TSV-Rollis nochmal ein sehr schweres Spiel bevor.

Die Lions rollten mit dann mit positiver Einstellung aufs Parkett, wollten sich selbst und auch ihren zahlreichen Anhängern zeigen, dass man den Teams aus der obersten Tabellenregion zumindest über weite Strecken durchaus Paroli bieten kann. Auch von einem 11:2-Lauf des Kontrahenten ließen sich die „Löwen“ nicht lange beeindrucken, waren nach den ersten zehn Minuten bei 11:15 wieder in Schlagdistanz. Da auch das zweite Viertel mit vier Punkten zugunsten der Gäste ausging und diese ihren 26:18-Vorsprung kurz nach der Halbzeitpause auf 34:18 ausbauten, schien das Spiel allerdings früh entschieden. Nun mobilisierte Achim aber die letzten Kräfte, einen eigenen 10:0-Lauf krönte Katrin Wetjen mit einem schönen Dreier. Analog zur ersten Partie war man nun plötzlich wieder auf sechs Punkte herangekommen (28:34, 26.Min.). Immer mehr gerieten nun leider auch die Schiedsrichter in den Fokus der von vielen Nickligkeiten geprägten umkämpften Partie. Unklare und fragwürdige Entscheidungen führten zu einigen Diskussionen und Unterbrechungen, die sich naturgemäß negativ auf die Konzentration auswirken. Da bei den Lions in der Folge nun auch noch eine hohe persönliche Foulbelastung zu Buche stand, war der Widerstand gebrochen und die Spielgemeinschaft von der Ostsee fuhr nach und nach bis zur Schlusssirene ihren verdienten 59:39-Erfolg ein.

„Wir schaffen es noch nicht, über die volle Distanz unsere Leistung zu bringen. Wir haben heute durchaus gezeigt, dass wir auch mit diesen Teams phasenweise mithalten können, leider nicht über die kompletten 40 Minuten. Da fehlt uns noch die Konstanz. Daran müssen und werden wir bis zur nächsten Saison arbeiten. Mit der hinter uns liegenden Spielzeit können wir aber mehr als zufrieden sein. Platz vier ist als Aufsteiger aller Ehren wert und wir haben heute ähnlich wie im vergangenen Jahr mit unseren Zuschauern und Gästen einen echt schönen Saisonabschluss gefeiert.“, zieht Röger ein positives Fazit nach dem ersten Jahr in der Regionalliga. (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 13.03.2019 von Nico röger

Heimspieltag Rollstuhlbasketball 17.03.2019 Sporthalle Arenkamp SAISONABSCHLUSS

mit bester Unterstützung von den TSV Achim "Tanzkümeln" und den "Tanzmäusen". Wir freuen uns auf euch!

Rollstuhlbasketball Achim Lions 11.03.2019 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Lions bestens gerüstet für Saisonfinale

Nach Siegen gegen Hamburg und Isernhagen noch Chance auf Platz 3

Kommenden Sonntag feiern die TSV Achim Lions in ihrer Heimspielstätte am Uphuser Arenkamp ihren großen Saisonabschluss. Das Ziel Klassenerhalt ist bereits erreicht, somit können die Rollstuhlbasketballer aller Sorgen frei in ihre letzten beiden Partien gehen. Durch zwei Siege am vergangenen Wochenende gegen die BG Baskets Hamburg (57:49) und die gastgebenden Rolling Chairs Isernhagen (50:44) wurde mit aktuell 12:8 Punkten der vierte Tabellenplatz souverän gefestigt. Am 17. März haben die „Löwen“ nun sogar noch eine kleine Chance, den Sprung in die Top 3 der Liga zu schaffen.

„Daran wollen wir aber noch nicht denken, heute freuen wir uns erst einmal darüber, gegen die beiden direkt hinter uns liegenden Teams gewonnen und sie weiter distanziert zu haben. Gegen Hamburg haben wir speziell in der ersten Hälfte unsere vielleicht beste Saisonleistung abgeliefert.“, so ein zufriedener Teamchef Nico Röger nach dem Doppel-Sieg. Besagte Halbzeit gingen die heimischen Rollis hochkonzentriert an, zeigten sich im Angriff äußerst variabel, zudem wurde der gegnerische Top-Center Hannes Hartung viel besser verteidigt als noch vor wenigen Wochen im ersten Aufeinandertreffen. Kontinuierlich setzten sich die Lions immer weiter ab, Roland Christmann, der wie Röger selbst in den ersten zwanzig Minuten bereits zweistellig punktete, traf mit dem Pausenpfiff zum 32:21. Im zweiten Abschnitt lief es dann nicht mehr ganz so rund, Unkonzentriertheiten in der Defense und viele liegengelassene eigene Chancen verhinderten eine Vorentscheidung. Im letzten Viertel waren die Hansestädter beim Stand von 53:48 plötzlich wieder auf Schlagdistanz, letztendlich konnte die Partie aber dann mit 57:49 nach Hause gefahren werden.

Direkt danach ging es dann gegen den Gastgeber aus Isernhagen. Die Rolling Chairs hatten sich in der ersten Partie durch eine Niederlage gegen die Hamburger schon aller Chancen beraubt, eventuell noch in der Tabelle zu den Achimern aufschließen zu können. Dennoch zeigten sie von Beginn an, dass sie sich unbedingt mit einem Sieg von ihrem Publikum verabschieden wollten, was in einen 14:10-Vorsprung nach dem ersten Viertel mündete. Nach einem emotionalen Appell von Spielertrainer Röger kamen die Lions nun deutlich wacher aufs Parkett zurück, drehten die Partie bis zur Halbzeit zur eigenen 24:20-Führung und bauten diese in den dritten zehn Minuten auf 40:28 aus. Im letzten Viertel hielt analog zum ersten Spiel wieder etwas der Schlendrian Einzug ins Spiel der heimischen Rollis, somit war man einfach nur froh, dass nach Erklingen der Schlusssirene mit 50:44 der angestrebte zweite Sieg auf der Anzeigetafel stand.

„Insgesamt natürlich ein erfolgreicher Spieltag. Gegen Isernhagen war mir persönlich zeitweise ein bisschen zu viel Sand im Getriebe. Aber gerade die Teamleistung hat mich heute auch über längere Strecken überzeugt. Erwähnenswert finde ich übrigens in diesem Zusammenhang, dass sich auch unsere Lowpointer Jana Bozek, Rouven Albrecht und Petrit Mucaj, die viel für die anderen Spieler arbeiten müssen, in die Scorerliste eintragen konnten. Ich blicke nun optimistisch auf unseren Saisonabschluss nächsten Sonntag.“, so der Spielertrainer nach dem Spieltag.

Es ist also angerichtet – am Sonntag, 17.03., ab 11 Uhr steigt der letzte Spieltag der Regionalliga Nord. Am Arenkamp in Uphusen werden die Top-Teams aus Meppen und Rostock/Stralsund erwartet, die allerdings auch nur eine bzw. zwei weniger Niederlagen auf ihrem Konto haben. Theoretisch können die Achim Lions also noch auf einen Platz auf dem Treppchen schielen, auch wenn die Hinspiele gegen diese Kontrahenten recht klar verloren gingen. Deshalb hoffen die Rollstuhlbasketballer zum Finale auf zahlreiche Unterstützung aus der Bevölkerung, geboten wird neben hochklassigem Sport auch ein „tänzerisches“ Rahmenprogramm und das gewohnt leckere Catering. Für die Kleinen wird natürlich wieder die beliebte Hüpfburg aufgebaut. Der Eintritt ist frei – die Lions spielen um 11 Uhr gegen die Emsland Rolli Baskets Meppen und um 15 Uhr gegen die SG Rostock/Stralsund. Dazwischen duellieren sich um 13 Uhr die beiden Gastmannschaften. (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 01.03.2019 von Nico röger

Die Lions mit neuen Technikpaket dank Bremische Volksbank

Vor Weihnachten erhielten die Lions noch eine vorweihnachtliche Überraschung. Die Bremische Volksbank aus Achim, Geschäftsstellenleiterin Frau Gajus persönlich hatte eine überraschende Nachricht für die Lions.

Da der Sport immer professioneller wird und die Lions mit der Zeit gehen können, gab es eine Sachspende in Form von einen Camcorder und einen Tablet samt Zubehör. Mit diesem Technikpaket können nun u.a. die taktischen und technischen Inhalte aufgearbeitet werden und wir sind in den Spielanalysen nicht mehr auf fremde Hardware Unterstützung angewiesen.

Wir bedanken uns herzlichst für diese Überraschung!

Rollstuhlbasketball Achim Lions 19.02.2019 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Ganz wichtige Punkte für die Lions

Sieg gegen direkten Konkurrenten aus Hamburg

Die Marschroute vor der Reise ins schleswig-holsteinische Nusse war klar – gegen die gastgebenden BG Baskets Hamburg III musste unbedingt ein Sieg her, um relativ entspannt ins letzte Saisondrittel zu gehen. Und die heimischen Rolli-Basketballer lieferten – trotz personeller Probleme gewannen sie die Partie mit 48:40 und machten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Das anschließende Spiel gegen den alten und neuen Meister aus Kiel war dann eine Art „Kür nach der Pflicht“, mit 41:63 musste man sich nach starkem Beginn dem Primus beugen. Damit liegen die TSV Achim Lions mit weiterhin ausgeglichener Bilanz auf Platz vier unter den sieben Teams in der Regionalliga Nord.

Voll fokussiert auf die Begegnung gegen den Vorletzten kamen die Weserstädter auch gut in die Partie und warfen sich zur ersten Pause mit 13:10 einen kleinen Vorsprung heraus. Der Ausfall von Katrin Wetjen und der Umstand, dass Spielertrainer Nico Röger sich krankheitsbedingt auf das Coaching von der Seitenlinie beschränken musste, konnte von der gesamten Mannschaft recht erfolgreich kompensiert werden. Eigentlich hatte man die gesamte Spielzeit über den Eindruck, dass die Achimer an diesem Tag das bessere Team war - nur leider bekam man den gegnerischen Center Hannes Hartung nicht in den Griff. 34 der erzielten 40 Punkte der Gastgeber sprechen eine deutliche Sprache der individuellen Klasse. Somit kamen die Hamburger mit dem Halbzeit-Pfiff zum 24:24-Ausgleich und konnten auch danach das Match offen gestalten. Mit zwei Punkten Vorsprung (38:36) rollten die Lions dann ins letzte Viertel, in dem sie sich mit einer Energieleistung nach und nach den verdienten 48:40-Erfolg herauswarfen. Top-Scorer auf Achimer Seite war wieder einmal Michael Wilker mit starken 24 Punkten.

„Das war schon ganz ordentlich. Unser Ziel war es, irgendwie dieses Spiel zu gewinnen und das haben wir geschafft. Durch unsere Ausfälle hatten wir weniger Optionen auf dem Parkett, aber auch oder gerade die Spieler, die sonst etwas weniger Einsatzzeit bekommen, haben sich voll reingehauen und ihren Anteil an diesem wichtigen Sieg. Mannschaftliche Geschlossenheit war heute das Zauberwort.“, so der zumindest mit dem Ergebnis zufriedene Trainer.

Über das Erreichte freuen konnten sich die „Löwen“ dann nur kurz, wartete doch bereits eine halbe Stunde nach Abpfiff der Tabellenführer Kieler Wheeler, der zudem noch ausgeruht in seine erste Partie des Tages gehen konnte. Schnell stand so auch eine 8:1-Führung für die Mannschaft aus dem hohen Norden auf der Anzeigetafel und das Unheil schien seinen Lauf zu nehmen. Achim mobilisierte aber nochmal alle Kräfte, zeigte sich treffsicher und kämpfte sich zur Viertelpause auf 11:14 heran, um wenig später sogar mit 17:16 in Front zu liegen (13.Minute). Leider sollte dies auch die einzige Führung bleiben. Die Kieler zogen nun das Tempo an und kamen durch viele Fastbreaks nach vergebenen Chancen der Lions zu einfachen Punkten, zur Halbzeit führten sie bereits mit 36:21. Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht mehr viel und somit mussten die TSV-Rollis in eine deutliche 41:63-Niederlage einwilligen.

„Wir haben nach hinten einfach zu wenig abgesichert und vorne mit zunehmender Spielzeit an Variabilität und Treffsicherheit eingebüßt. Klares Zeichen von nachlassender Kraft und Konzentration - schade, dass wir heute nicht mehr personelle Möglichkeiten hatten. Auch Kiel ist keine Übermannschaft – aber natürlich Glückwunsch von unserer Seite zum verdienten Sieg und zur Meisterschaft.“, so Center und Pressesprecher Roland Christmann nach der Partie. „Wir fahren nun optimistisch und hoffentlich vollzählig in drei Wochen nach Isernhagen, wo auf uns die Rückspiele gegen die gastgebenden Rolling Chairs und den heutigen Gegner aus Hamburg warten. Beide Teams stehen direkt hinter uns und wir haben es selbst in der Hand, dort die Grundlage für einen schönen Saisonabschluss am 17.März in unserer Heimspielstätte am Arenkamp zu sorgen.“ (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 05.02.2019 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Noch viel Luft nach oben bei den Lions

Rollstuhlbasketball-Regionalliga

Mit Sieg und Niederlage zurück aus Meppen

Der erste Spieltag des neuen Jahres führte Achims Korbjäger zum Vizemeister und auch aktuellen Tabellenzweiten nach Meppen. Dort bezog man gegen die gastgebenden Emsland Rolli Baskets eine 35:54-Schlappe, in der zweiten Partie sprang dann ein 59:44-Erfolg gegen das Damen-Team Germany heraus. Somit liegen die Lions nach der Hälfte der Saison mit drei Siegen und drei Niederlagen weiterhin im Mittelfeld der Tableaus. Nicht schlecht für einen Aufsteiger, wirkliche Zufriedenheit herrschte im Team rund um den ambitionierten Spielertrainer Nico Röger allerdings nicht.

„Wir haben wieder einmal nicht das gezeigt, was wir können. Das ist mehr als ärgerlich, denn soweit sehe ich uns auch von den Spitzenteams der Liga nicht sehr weit entfernt. Wir schaffen es jedoch nicht, im Training eingeübte Abläufe und Absprachen auf dem Platz umzusetzen. Dazu treffen wir vorne einfach den Korb nicht und so befinden wir uns früh klar im Hintertreffen.“, fasste der etwas enttäuschte Teamchef das Spiel gegen die Meppener treffend zusammen. „Gegen einen besseren Gegner zu verlieren ist in Ordnung, die Art und Weise ist es aber nicht. Da spielt es auch keine Rolle, dass wir heute nicht in voller Besetzung antreten konnten.“

Schnell zogen die Emsländer nach zwischenzeitlichem 2:2 auf 10:2 davon, nach Ablauf des ersten Drittels lagen die Weserstädter bereits mit 7:16 hinten. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild – die Achimer Rollis brauchten häufig zu lange, um sich aus der Ganzfeldpresse des Kontrahenten zu befreien, ließen sich zu schwierigen Würfen zwingen, trafen aber auch die einfacheren kaum. In der Defense hingegen hatten die Meppener Center zu viel Raum, so stand zur Halbzeit ein klares 13:31 auf der Anzeigetafel. „Dreizehn Punkte in einer Halbzeit ist natürlich unterirdisch, damit kannst Du nichts gewinnen“, so ein kritischer Co-Trainer Michael Wilker, der genauso wie Röger in der Partie weit unter seiner üblichen Trefferquote lag.

Hälfte zwei konnte dann zumindest etwas versöhnen. Nach der lautstarken Ansprache des Trainers, der zurecht auch die mangelnde Aggressivität und Körpersprache seines Teams bemängelte, lief es etwas besser im Spiel der Lions und auf dem Parkett ergab sich ein ausgeglicheneres Bild. Die Emsland Rolli Baskets konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen, mussten allerdings auch nicht mehr tun, als diesen zu verwalten. Nach dem 24:43 nach dem dritten Viertel sorgten sieben Punkte von Röger und Katrin Wetjen zu Beginn des Schlussabschnittes noch für ein kurzes Aufbäumen, letztendlich fuhren die Gastgeber aber ungefährdet einen verdienten 54:35-Sieg ein. Erwähnenswert ist hier auf Achimer Seite noch der erste Pflichtspieleinsatz des bereits Mittvierzigers Petrit Mucaj, der nach schwerem Schicksalsschlag in der albanischen Heimat erst seit kurzer Zeit in Bremen lebt und trotz sprachlicher Probleme nach und nach ins Team integriert wird.

Direkt im Anschluss ging es gegen das Damen-Team Germany, das zu Trainings- und Vorbereitungszwecken am Spielbetrieb teilnimmt. Trotz körperlicher Überlegenheit und deutlichem Hinspielsieg kamen die Achimer auch hier schwer in die Partie, vielleicht auch, weil das vorangegangene Match noch zu sehr in den Köpfen schwirrte. Eine eigene schnelle 4:0-Führung wurde von den Auswahl-Spielerinnen durch großen Einsatz und hoher Effizienz in ihren Würfen zur Viertelpause in einen 11:12-Rückstand gedreht, den sie dann bis zur Halbzeit sogar noch auf 19:26 ausbauen konnten – erneut eine magere Punkteausbeute bei den Achim Lions. Das sollte sich allerdings im zweiten Abschnitt deutlich ändern, es gelang ihnen endlich, ihre physischen Vorteile besser zu nutzen und den Ball sicherer in der gegnerischen Reuse unterzubringen. Viertel drei wurde mit 20:10 sowie die abschließenden zehn Minuten mit 20:8 gewonnen, letzteres u.a. mit starken zehn Punkten von Youngster Jannik Schwarmann.

In zwei Wochen geht es weiter mit der Auswärtsfahrt zu den BG Baskets Hamburg 3. Dort erwartet die Lions gegen ebendiese Mannschaft, die einen Sieg weniger auf der Habenseite hat, ein ganz wichtiges Spiel um den Klassenerhalt und den angestrebten sicheren Platz im Mittelfeld der Tabelle. Das zweite Duell des Tages geht gegen die Kieler Wheeler, dem alten und wohl auch neuen Meister der Regionalliga.

TSV Achim Lions: Wilker(40 Punkte), Röger(24), Schwarmann(15), Wetjen(9), Christmann(5), Albrecht(1), Bozek, Mucaj(rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 04.01.2019 von Nico röger

Rollt bei Jana

Beim Sichtungslehrgang der deutschen Damen-Nationalmannschaft

Eine große weihnachtliche Überraschung gab es für Lions-Nachwuchstalent Jana Bozek. Die gerade erst 13-jährige Lowpointerin wurde von Damen-Bundestrainer Martin Otto zum ersten Selection Camp des neuen Jahres eingeladen, welches aktuell noch bis Sonntag in Bad Honnef stattfindet. Für die mit Abstand jüngste Teilnehmerin eine tolle Belohnung ihrer Leistungen bei den TSV Achim Lions sowie im Damen Team Germany. Mit dem Rollstuhlbasketball begonnen hat sie übrigens im vorletzten Herbst in unserer samstäglichen Kids-Gruppe, somit auch eine kleine Bestätigung unserer Nachwuchsarbeit.

Alle Lions freuen sich mit Dir und wünschen Dir eine ereignisreiche und spannende Zeit im Trainingslager!

Hier der link zur offiziellen DRS-Seite

https://drs-rbb.de/2019/01/01/damen-starten-in-die-em-saison/

 

Zurück 1 3
Beitragsarchiv