TSV Achim - Newsartikel drucken


Autor: Nico röger
Datum: 28.11.2017


Derbytime am Arenkamp

Nach dem erfolgreichen Auftakt in der Oberliga Nord geht es für die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions am 03. Dezember in heimischer Halle darum, die ansprechende Leistung vom ersten Spieltag in Hannover zu bestätigen. Gegner in Uphusen ist zunächst erneut die Mannschaft aus der Landeshauptstadt, bevor dann am Nachmittag das brisante Derby gegen den RSC Oldenburg ansteht.

„Wir spielen zu Hause, da wollen wir den Ton angeben. Zwar stehen wir vor komplizierten Begegnungen, wissen andererseits aber auch um die Chance, uns mit zwei weiteren Erfolgen oben festzusetzen. Wenn wir unsere Leistung vom Saisonstart wiederholen und als Mannschaft zusammenhalten, haben wir gute Möglichkeiten.“, so Spielertrainer Nico Röger im Vorfeld. “Unser Ziel ist, in der Liga oben mitzumischen und ein Wörtchen um den Aufstieg in die Regionalliga mitzureden. Aller Voraussicht nach werden in diesem Jahr gleich 2 Teams hochgehen - aber auch die Konkurrenz, die teilweise noch schwer einzuschätzen ist, schläft nicht.“, gibt sich der Teamchef verhalten optimistisch, warnt aber gleichzeitig vor überzogenen Erwartungen.

Erster Gegner im heimischen Löwenkäfig ist das Team von Hannover United III, das vor vier Wochen zwar deutlich mit 58:26 in die Schranken gewiesen wurden, aber gerade die Höhe des Erfolges täuscht über den wahren Spielverlauf etwas hinweg (siehe nebenstehenden Bericht). Erst in der zweiten Halbzeit konnten sich die Löwen entscheidend absetzen und die schwindenden Kräfte des Kontrahenten ausnutzen. „United ist in der ersten und zweiten Bundesliga vertreten, die haben hervorragende Trainingsmöglichkeiten, auch die „Dritte“ ist technisch und taktisch sehr gut geschult. Ihr Kader besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen sowie jungen, schnellen Spielern. Wie werden wieder von Anfang an hellwach sein müssen.“, so Center und Co-Trainer Michael Wilker, der mit 54 Punkten bisher treffsicherste Schütze im Team der Lions.                                                    

Nachdem die beiden Gastmannschaften sich am Mittag duellieren, kommt es dann um 15 Uhr zum mit Spannung erwarteten Spiel gegen den RSC Oldenburg. Die Beendigung der Spielgemeinschaft im vergangenen Sommer hat nun zur Folge, dass sich die befreundeten Vereine erstmals seit Jahren im Kampf um wichtige Ligapunkte gegenüberstehen. Oldenburgs Trainerfuchs Harald Fürup hat es wieder einmal geschafft, eine schlagkräftige Truppe aufs Parkett zu bringen. Nach einer völlig unnötigen Auftaktschlappe gegen Braunschweig setzten sich die Huntestädter durch ihre drei jüngsten Erfolge vor die Lions an die Spitze des Klassements - zusätzlicher Reiz also durch das Duell „Erster gegen Zweiter“. Auch für Röger ist die Begegnung kein Spiel wie jedes andere: „Man kennt und schätzt sich natürlich gegenseitig, große Überraschungen wird es nicht geben. Mitentscheidend wird sein, wer die vermeintlichen Stärken und Schwachstellen der gegnerischen Mannschaft besser bekämpfen bzw. nutzen kann. Ich hoffe natürlich, dass wir dies am Ende sein werden. Bei aller Freundschaft haben wir auch am ersten Advent keinerlei Geschenke zu verteilen.“ (rc)