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Aktuelles

Lions Rollstuhlbasketball 07.03.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Es hat einfach nicht sein sollen

SG Oldenburg/Achim II unterliegt Tabellenführer unglücklich mit 55:56

Sie waren ganz nah dran an der großen Überraschung - am Ende fehlte bravourös kämpfenden Rollstuhlbasketballern in der Oberliga Nord gegen den souveränen Ligaprimus aus Isernhagen ein einziger Korb. 55:56(29:29) hieß es nach einem intensiven und kämpferischen Spiel gegen ein Team, das ihre bisherigen Begegnungen zumeist haushoch gewonnen hatte. Im direkten Anschluss an diesen Kraftakt siegten die Achimer Lions mit 48:41(35:19) gegen den Gastgeber BG Hamburg West.

Die Vorzeichen für das Spitzenspiel gegen die Rolling Chairs Isernhagen waren alles andere als gut, mit gerade mal sechs Aktiven ging es am Samstagvormittag auf die Dienstreise in die benachbarte Hansestadt. „Was dann folgte, war ein Paradebeispiel für eine geschlossene Mannschaftsleistung.“, war Spielertrainer Nico Röger nach der ersten Enttäuschung doch zurecht stolz auf sein Team. „Jeder Einzelne hat alles gegeben, für das Team gekämpft und nie nachgelassen. Ein Sieg für uns wäre ebenso verdient gewesen.“ Das macht auch der Verlauf des Spiels deutlich. Nach völlig ausgeglichener erster Hälfte konnte sich der in Bestbesetzung angetretene Tabellenführer zwar nach drei Vierteln mit sechs Punkte leicht absetzen, schnell aber waren die hochkonzentrierten Löwen wieder auf zwei Zähler herangekommen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, auf jeden Treffer der Isernhagener hatte die Röger-Truppe die passende Antwort parat. In der dramatischen Schlussphase verlor dann selbst das Schiedsgericht den Überblick, mit Ertönen der Sirene stand ein 55:55 auf der Anzeigetafel, was am heutigen Tage vielleicht auch das gerechte Ergebnis gewesen wäre. Zum Leidwesen der Achimer klärte sich der Fehler allerdings rasch auf und man musste dem Gegner zum Sieg und damit wohl auch zur Meisterschaft gratulieren.

Anschließend galt es, die Spannung hoch zu halten, folgte nun doch das vermeintlich leichtere Spiel gegen den Tabellenletzten aus Hamburg. Dieses Vorhaben gelang jedoch nur bedingt, mit zunehmender Spielzeit zeigte sich bei fast allen der abgekämpften Lions ein deutlicher Kraft- und Konzentrationsabfall. Gerne hätte Röger, der bezeichnenderweise sämtliche Achimer Körbe in der zweiten Hälfte erzielte, die ein oder andere frische Kraft gebracht, was bedingt durch die dünne Personaldecke am heutigen Tag aber leider nicht möglich war. So schmolz der komfortable Vorsprung von zwischenzeitlich 18 Punkten immer mehr zusammen und man war durch die Bank froh, als auch die fünf letzten Minuten, in denen nur noch die Hamburger einnetzen konnten, vorübergezogen waren. „Unterirdische zweite Halbzeit, da müssen wir unbedingt an unserer Kraft und Kondition arbeiten. Ein anderer Gegner hätte das gnadenlos ausgenutzt.“, so ein zurecht angefressener Röger direkt nach Spielende. (rc)

„Unterm Strich steht ein überaus positiver Eindruck aus dem ersten Spiel. Ende des Monats fahren wir nach Isernhagen zum Rückspiel, da wollen wir es ihnen mindestens genauso schwermachen. Für uns geht es nun um Platz zwei oder drei, damit war zu Beginn der Saison überhaupt nicht zu rechnen. Jetzt wollen wir natürlich das Optimum erreichen.“

TSV Achim Lions II: Röger(65 Punkte), Christmann(14), Schwarmann(14), Geier(6), Tchorz(4), Tiller


Lions Rollstuhlbasketball 20.02.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Oberliga Nord : Sieg und Niederlage für TSV Achim Lions II

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Rollstuhlbasketballer müssen erste Saisonniederlage hinnehmen

Nun hat es sie also doch erwischt – beim Heimspieltag am vergangenen Sonntag sorgte die SG Rostock/Stralsund für ungewohnte Flecken auf der bis dato blütenreinen Weste der heimischen „Löwen“. Mit 40:58 fiel die erste Schlappe der aktuellen Spielzeit dann auch gleich recht deutlich aus. Begonnen hatte der Tag mit der Fortsetzung der überraschenden Siegesserie, im Derby gegen Blau Weiß Buchholz konnte man sich mit exakt demselben Resultat durchsetzen. „Natürlich ist die Niederlage im ersten Augenblick sehr enttäuschend, aber mit der heutigen Ausbeute und besonders mit unseren jetzt 10:2 Punkten sind wir nach wie vor mehr als auf Kurs.“, so Spielertrainer Nico Röger nach Abschluss des Spieltages.

Das Auftakt-Match gegen das Team aus der Nordheide entwickelte sich nach und nach zu einer sicheren Angelegenheit für die Achim Lions. War der Vorsprung zur Halbzeit mit 25:21 noch recht knapp, konnte man die beiden folgenden Drittel klar dominieren und sich über 40:30 (30.) zum verdienten 58:40-Sieg werfen. Einer guten Trefferquote, explizit von der Freiwurflinie, verbunden mit einer aufmerksamen Defense hatten die Buchholzer wie so oft hauptsächlich das Trio aus dem routinierten Thomas Erdrich und seinen beiden Söhnen entgegenzusetzen, das 90 Prozent der Gäste-Punkte für sich verbuchen konnte.

„Wir haben das gespielt, was wir können und mit fortschreitender Zeit keinerlei Zweifel aufkommen lassen, wer das Feld als Sieger verlässt.“, zeigte sich Röger anschließend zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonderer Dank ging in diesem Zusammenhang in Richtung Harald Fürup. Der erfahrene Trainer, der aktuell die erste Mannschaft der SG Oldenburg/Achim in der Regionalliga coacht, übernahm für dieses Spiel in gewohnt engagierter Manier die Arbeit auf der Lions-Bank und konnte somit dem Spielertrainer etwas von der sonstigen Doppelbelastung nehmen.

Das zweite Spiel der Achimer gegen Rostock/Stralsund entwickelte sich von den Zwischenständen her ganz ähnlich wie die Auftaktbegegnung – nur leider unter umgekehrten Vorzeichen. Bei 4:5 im ersten Viertel gerieten die Lions das erste Mal überhaupt in der Saison in Rückstand, konnten aber zur ersten Pause noch zum 11:11 ausgleichen. Dann allerdings nahm das Schicksal seinen Lauf. Nach 21:25 (20.) musste man nach drei Vierteln einem 30:39 hinterherfahren. „Respekt vor der Leistung des Gegners, aber unterm Strich haben wir uns auch selbst geschlagen. Wir waren einfach nicht aggressiv genug, oftmals nicht nah genug an den Stühlen. Dazu kam eine gelinde gesagt sehr maue Trefferquote, in der Konsequenz verliert man dann solche Spiele.“

Im letzten Viertel versuchte Röger mit seinem Team dann noch einmal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Durch gezieltes Forechecking konnten die Ostseestädter kurzzeitig verunsichert werden, allerdings hatten sie sich auch auf diese Maßnahme recht rasch eingestellt und konnten immer wieder die sich daraus bietenden Fastbreak-Chancen für sich nutzen. Somit zog der Gegner wieder davon und feierte nach Spielende einen klaren 58:40-Erfolg.

„Kein Grund für uns, den Kopf hängen zu lassen. Aus der Niederlage werden wir unsere Lehren ziehen, wir trainieren trotz unserer personellen Probleme weiter intensiv. In zwei Wochen treffen wir auf den souveränen Tabellenführer aus Isernhagen, die wollen wir zumindest etwas ärgern.“, richtet der Spielertrainer den Blick schon wieder nach vorne.

TSV Achim Lions II : Röger (49 Punkte), Schwarmann (15), Prang (14), Christmann (12), Geier (4), Krause (2), Tchorz (2), Tiller, Jungmann (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 10.02.2017 von Nico röger

SG Lions I: Zu wenig Kraft gegen starke Gegner

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Rollstuhlbasketballer der SG Achim/Oldenburg sind mit einem dezimierten Kader chancenlos

 

10.02.2017 Weserkurier

 
Rollstuhl-Basketball 2. Budesliga © FOCKE STRANGMANN
Achims Michael Wilker kam in den beiden Partien gegen Emsland und Hannover auf insgesamt 20 Punkte. (FOCKE STRANGMANN)

„Wir mussten die Reise leider dezimiert antreten“, bedauerte der spielende Lions-Trainer Harald Fürup. „Natürlich sind wir auch auf starke Gegner getroffen, aber wir waren halt nur zu sechst. Deshalb hat in beiden Begegnungen die Kraft gefehlt.“ Sowohl gegen die Emsland Rolli Baskets als auch im Anschluss gegen Hannover United habe die Mannschaft nichts entgegenzusetzen gehabt, sagte Fürup, der gegen Emsland zwei Punkte und gegen die Landeshauptstädter keine Zähler markierte. „Im Grunde war in beiden Spielen nach dem ersten Viertel alles gegen uns gelaufen.“

Der Coach der SG Achim/Oldenburg wolle zwar nicht behaupten, dass seine Mannschaft mit vollem Kader siegreich aus dem Spieltag gegangen wäre, „doch wir hätten die Begegnungen wesentlich offener gestalten und vielleicht eine Partie gewinnen können.“ Allzu lange wollen sich die Lions aber nicht über die Pleite ärgern. „Wir müssen das jetzt schnell abhaken und nach vorne schauen“, sagte Harald Fürup. 

Ihre beiden letzten Saisonspiele bestreitet die SG am 12. März. in Oldenburg und dort empfangen die Lions an diesem Tag Hannover United II sowie die Kieler Wheeler.


Lions Rollstuhlbasketball 06.02.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Lions Heimspieltag am 19.02.2017

Rollstuhlbasketball-Oberliga

Erfolgreicher Saisonbeginn für die TSV Achim Lions

Damit hatte wohl niemand im Umfeld der Achimer Rollstuhlbasketballer gerechnet. Das vor der Saison personell und strukturell neu aufgestellte Team, das seine erste Spielzeit unter den Vereinsfarben des TSV Achim bestreitet, konnte bisher überaus positiv überraschen. Nach diversen Spielerabgängen und dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Urgestein Willi Steding wusste niemand so richtig, wo man sich im Vergleich mit der Oberliga-Konkurrenz befindet. Nico Röger, der wieder das Ruder übernommen hat und die Lions in eine erfolgreiche Zukunft führen will, ist es bisher aber mehr als gut gelungen, trotz dünner Spielerdecke das Optimale aus seinem Team herauszuholen. Nach vier absolvierten Spielen verfügen die „Löwen“ immer noch über die sog. weiße Weste, die sie auch am nächsten Spieltag bewahren wollen.

„Vier Siege in den ersten vier Spielen habe auch ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Allerdings sollte man das auch nicht zu hoch hängen, wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Gerade unsere beiden Gegner des kommenden Heimspieltages haben es uns in den Hinspielen sehr schwer gemacht und immer wieder unsere Defizite aufgezeigt. Auch wenn wir die Begegnungen gewonnen haben, sehe ich uns nicht unbedingt als Favorit – wenn jeder Einzelne sein Bestes gibt und wir als Mannschaft zusammenspielen, ist mir aber auch nicht bange. Wir spielen zu Hause, da wollen wir den Ton angeben.“

Ob die heimischen Rollstuhlbasketballer weiterhin verlustpunktfrei bleiben, wird sich am

Sonntag, 19. Februar 2017, ab 11.00 Uhr in der Sporthalle Arenkamp

zeigen. Erster Gegner ist die Truppe von Blau-Weiß Buchholz, die man im Dezember nach hartem und intensivem Kampf mit 51:44 bezwingen konnte. Beim Kontrahenten bestimmen der ehemalige Bundesligaspieler Thomas Erdrich mit seinen beiden Söhnen das Geschehen auf dem Feld, wovon man sich im Hinspiel ein eindrucksvolles Bild machen konnte. „Die müssen wir nach Möglichkeit aus der Zone raushalten, was uns sicherlich nicht immer gelingen wird. Wichtig ist, dass wir den Kampf annehmen. Ich erwarte wieder ein sehr enges Spiel.“, so Röger gedämpft optimistisch.

Nachdem sich mittags die beiden Gastmannschaften duellieren, geht es für die TSV Achim Lions um 15.00 Uhr weiter gegen die SG Rostock/Stralsund 2. Die Ostseestädter verfügen über einen sehr großen Kader, besitzen eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. „Man darf gespannt sein, mit welcher Mannschaft sie sich auf die Reise machen. Sicher haben die auch den ein oder anderen Regionalliga-Akteur dabei. Aber wir wollen uns nicht am Gegner orientieren, sondern unser eigenes Spiel aufziehen.“ In der Hinrunde konnten die Lions einen 58:48-Erfolg in der Ostsee-Arena feiern. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Besonders mit ihren schnellen Fastbreaks haben sie das Spiel lange offen gehalten, bevor wir uns zum Ende hin etwas absetzen konnten.“, hat Nico Röger nicht nur positive Erinnerungen an die Partie.

Ganz besonders hofft der Spielertrainer wieder auf zahlreiche Unterstützung der Lions-Fans. „Das könnten wirklich knappe Auseinandersetzungen werden. Da kann jeder einzelne Zuschauer wichtig sein, der uns anfeuert. Im Gegenzug versprechen wir, alles zu geben und möglichst attraktive Spiele zu bieten.“

Der Eintritt ist wie immer frei und für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt – wir sehen uns! (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 02.02.2017 von Nico röger

SG Lions I: Korbjäger erobern ersten Tabellenplatz in der Regionalliga

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Mit zwei Siegen beim Auswärtsspieltag in Langenhagen haben die Lions I die Tabellenspitze in der Regionaliga Nord übernommen. Das Team von Trainer Harald Fürup setzte sich zunächst gegen die BG Baskets III aus Hamburg knapp mit 53:51 durch und landete danach einen 65:29-Kantersieg gegen Gastgeber RSG Langenhagen.

„Ein hartes Stück Arbeit, ein Zittersieg“, meinte Fürup nach dem packenden Duell mit der BG, gegen die seine Auswahl im Hinspiel noch locker gewonnen hatte (71:33). Diesmal konnte der Gegner aber auf Nikolaus Classen bauen, während bei den Oldenburgern Kapitän Nils Röbke-Stadtsholte, Nicolas Röger und Frank Lösekann fehlten.

Nach schnellem 2:11-Rückstand rüttelte Fürup seine Akteure in einer Auszeit wach. Danach erzielten insbesondere Alexander Roggelin sowie Cem Seker viele Korberfolge. Auf der anderen Seite punktete Classen gnadenlos und sorgte für eine 31:30-Halbzeitführung der BG, die auch vor dem letzten Viertel knapp vorn lag (41:40).

Im Schlussabschnitt leistete sich die Fürup-Auswahl einige unnötige Fouls. „Glücklicherweise nutzten die Hamburger ihre Freiwürfe nicht“, meinte der Trainer, dessen Team letztlich die besseren Nerven bewies. „Jeder einzelne hat alles gegeben, als Team haben wir gewonnen“, sagte Fürup, der im zweiten Spiel des Tages gegen das punktlose Schlusslicht keine weitere Zitterpartie erleben musste. (ss)


Lions Rollstuhlbasketball 17.01.2017 von Nico röger

SG Lions I: Zwei Siege zum Jahresbeginn in der Regionalliga-Nord

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Zum Ersten Heimspieltag der Regionalliga Saison empfingen die Lions die Emsland Rolli Baskets sowie die Spielgemeinschaft Rostock/ Stralsund.

Im ersten Spiel des Tages ging es ins Derby gegen die Emsländer, die bis dato ungeschlagen waren. Beide Mannschaften begannen nervös und unkonzentriert, ließen viele Chancen liegen und spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Dennoch konnten sich die Lions bereits im ersten Viertel ein kleines Polster schaffen und gingen mit einer 11-4 Führung in die zweiten zehn Spielminuten. Hier bot sich ein ähnliches Bild wie zuvor. Weiterhin erspielten sich die Lions gute Chancen, um sie dann unterm Korb zu vergeben. Mit einer 21-10 Führung und aufrüttelnden Worten des Trainers ging es in die zweite Spielhälfte. Hier war es nun vor allem der heutige Kapitän der Mannschaft Michael Wilker, der mit 10 seiner insgesamt 15 Punkte die Lions im Spiel hielt und den Vorsprung verteidigte. Mit 33-20 begann das letzte Viertel, wo nun besonders Alexander Roggelin punktete und die Oldenburger mit 43-31 schließlich als Sieger den Platz verlassen konnten. „Ein echter Arbeitssieg, nicht schön anzugucken. Zum Glück waren wir bei den Korbversuchen die letztlich bessere der schlechten Mannschaften“, so Trainer Fürup kurz nach Spielende.

 

Im zweiten Spiel setzte sich die SG Rostock/ Stralsund mit 46-36 gegen die Emsland Rolli Baskets durch.

 

Im letzten Spiel trafen die Gastgeber nun auf die Spielgemeinschaft aus Rostock/ Stralsund. Hoch motiviert gingen die Lions in dieses Spiel, wollten sie doch unbedingt Revanche für die hohe Niederlage im Hinspiel.

Durch eine veränderte Starting Five sollten die Center dieses Mal besser ins Spiel gebracht werden. Die Umstellung zeigte Erfolg: von Beginn an waren die Lions aggressiv und nutzten ihre Chancen, allen voran wieder Michael Wilker. Über eine 10-6 Führung (5.) endete das erste Viertel mit 20-14 für die Oldenburger. Im zweiten Viertel hielten die Lions Konzentration und Schnelligkeit hoch, legten in den nächsten 5min einen 14-0 Zwischenspurt hin und gingen mit einer 43-24 Führung in die Halbzeitpause. Das dritte Viertel knüpfte nahtlos an die erste Halbzeit an. Die Center Röger, Roggelin und Wilker trafen weiterhin fast nach Belieben, dem Gegner wurde keine Chance gelassen. Mit 68-36 ging es in die letzten 10 Spielminuten. Nun wechselte Trainer Fürup durch, was im Spiel der Oldenburger aber keinen Bruch verursachte. Weiterhin trafen die Lions gut, erhöhten den Vorsprung von 72-38 (32.) über 81-44 (36.) auf das Endergebnis von 87-46. „Das war ein wirklich gutes Spiel meiner Mannschaft und endlich haben wir mal richtig gepunktet. Sogar den direkten Vergleich von 27 Pkt. konnten wir uns im Duell gegen Rostock/ Stralsund mit diesem verdient hohen Sieg sichern“ freute sich Fürup am Ende des Tages. (SS)


Lions Rollstuhlbasketball 09.01.2017 von Nico röger

Ein Vorreiter geht in den sportlichen Ruhestand

Wilfried Steding holte die Sportart nach Achim und nutzte somit seinen Schicksalsschlag positiv
 

Mister Rollstuhlbasketball

06.01.2017

 
Wilfried Steding, Behindertensportler © FOCKE STRANGMANN
Wilfried Steding war jahrelang beim TSV Achim tätig und blickt auf eine erfolgreiche Laufbahn zurück. (FOCKE STRANGMANN)

„Ich hatte eine Sehnenverletzung an der Schulter. Das ist ein bekanntes Problem bei Rollstuhlbasketballern. Nach meiner Operation im März 2016 stand der Entschluss aufzuhören endgültig fest“, erzählt der 60-Jährige. Spulen wir aber erst mal paar Jahre zurück. Der gebürtige Bremer und „Sportverrückte“ – so wie er sich des Öfteren gerne selbst bezeichnet – spielte früher für den TB Uphusen Fußball. Im Alter von 23 Jahren erhielt er die Schockdiagnose: Myelitis, eine Entzündung im Rückenmark. „Ich war noch auf einer Feier und irgendwann begannen die Schmerzen. Sie waren so unerträglich, dass ich am nächsten Tag ins Krankenhaus gefahren bin“, erinnert sich Steding. Durch einen Virus breitete sich die seltene neurologische Erkrankung aus und zwang den damals noch jungen Sportler 18 Monate später in den Rollstuhl.

Das hielt ihn aber nicht davon ab, weiterhin Sport auszuüben. Im Behindertensportverein Achim (BSV) lernte er 1982 zunächst das Bogenschießen. Zu diesem Zeitpunkt war das Angebot für beeinträchtigte Sportler begrenzt. Zur Auswahl gab es lediglich Sitzball, Prellball und Tischtennis. Nebenbei spielte Wilfried Steding drei Jahre lang Rollstuhlbasketball in Oldenburg und lief mit seiner Mannschaft unter anderem in der 2. Bundesliga auf. Irgendwann wurde es ihm aber zu stressig, und er wollte eine Mannschaft in Achim aufbauen. „Meine ganze Woche war verplant, und die Fahrerei nach Oldenburg hat viel Zeit in Anspruch genommen“, erzählt Steding.

Zur Saison 1988/89 gründete er daher eine Punktspielmannschaft im Rollstuhlbasketball beim TSV Achim. Zur Mannschaft gehörten nicht nur Querschnittsgelähmte. Alle Behinderungsarten waren zugelassen, wobei alle sich nur im Rollstuhl fortbewegen durften.

„Der Anfang war schwierig. Wir haben viele Niederlagen kassiert“, erinnert sich der nun ehemalige Spartenleiter. Neben seinem Posten als Trainer war er auch gleichzeitig als 1. Vorsitzender beim BSV vertreten. Vier Jahre später durften dann auch Nichtbehinderte Rollstuhlbasketball spielen. „Sie waren sowieso als Begleitperson immer dabei, und man kriegt ja nicht immer eine Mannschaft zusammen. Daraufhin haben wir beschlossen, unser Angebot zu erweitern“, schildert der 60-Jährige. Die Zugänge häuften sich, und die Lions eröffneten zur Saison 93/94 eine zweite Mannschaft. Nachdem Gerhard Tchorz seinen Posten als Übungsleiter der Ersten übernommen hatte, trainierte Steding eine Zeit lang die Zweitbesetzung der Achimer.

Nebenbei kümmerte er sich auch immer wieder um organisatorische Dinge. „Ich habe viel Zeit und Herzblut in die Angelegenheit gesteckt. Es hat mir einfach Spaß gemacht“, berichtet Steding. Sein persönlicher Höhepunkt ist nicht allzu lange her. In der Saison 13/14 stiegen die Lions als Nachrücker in die 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord auf. „Es war eine besondere Herausforderung für mich. In dieser Zeit habe ich lediglich an zwei Partien teilgenommen, da ich den jüngeren Spielern den Vortritt lassen wollte“, sagt Steding. Er hielt sich im Hintergrund und kümmerte sich um das Sponsoring und die Organisation. „In dieser Zeit sind wir ziemlich weit gefahren, zum Beispiel nach Jena und nach Zwickau. Damit man alles unter einem Hut bekommt, habe ich mich hauptsächlich darauf konzentriert“, erzählt Steding. Ein weiterer besonderer Moment in seiner Laufbahn sei die Teilnahme am DRS-Pokal gewesen. „Durch den Gewinn des Regionalpokals Nord waren wir in der ersten Runde dabei. Das war schon aufregend, gegen Mannschaften aus der 1. Bundesliga zu spielen.“

Seine Arbeit im Behindertensport bereitete ihm immer wieder große Freude. Umso wichtiger sei es ihm, dass diese Sportart mehr Anerkennung bekommt. Die Vereine werden meistens durch Sponsoren finanziert, das war nicht immer so. „Früher haben die Krankenkassen auch noch etwas dazu beigesteuert. Heutzutage tun sie es kaum noch. Sie begründen es damit, dass der Sport nicht als Hilfsmittel diene oder gesundheitsfördernd wirke. Ich sehe das anders“, schildert Steding. Dem BSV ginge es aber gut. Auch die Entwicklung von früher zu heute sei für den Rentner positiv. Gerade hier in Achim und umzu gebe es ein breites Spektrum an Angeboten für den Behindertensport.

Auch wenn er dem Rollstuhlbasketball unter anderem wegen seiner Verletzung den Rücken kehrte, hat er – mal wieder – einen Weg gefunden, sich weiterhin sportlich zu betätigen. „So ganz ohne geht es natürlich auch nicht. Ich fahre jetzt öfters Rad, beziehungsweise Handbike“, berichtet der 60-Jährige. Auch wenn der Schritt nicht einfach gewesen sei und Steding das ganze Drumherum vermissen würde, sei er froh, jetzt häufiger Zeit mit seiner Frau zu verbringen. „Sie hat in den letzten Jahren viel mitgemacht, und ich kann von Glück reden, dass ich so eine tolle Frau habe“, erzählt er und grinst dabei. Trotz seines Schicksals blieb und bleibt Wilfried Steding immer positiv und löst die Probleme auf seine Art – sportlich.

„Ich habe viel Zeit und Herzblut in die Angelegenheit gesteckt.“ Wilfried Steding

Lions Rollstuhlbasketball 13.12.2016 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Rollstuhlbasketballer weiter in der Erfolgsspur

Gelungene Heimpremiere für TSV Achim Lions II

Es läuft bzw. „rollt“ bei den heimischen Rollstuhlbasketballern in der Oberliga Nord. An ihrem zweiten Doppelspieltag, gleichzeitig der erste Auftritt vor heimischem Publikum seit fast zwei Jahren, bissen die Löwen am vergangenen Sonntag wieder kräftig zu und setzen sich somit weiterhin verlustpunktfrei in der oberen Tabellenregion fest. Zuerst wurde die BG Hamburg West mit 50:28 (27:8) auf die Heimreise geschickt, anschließend erkämpfte man sich in einem packenden und harten Spiel einen 51:44 (20:16)-Sieg gegen Blau Weiß Buchholz.

War Spielertrainer Nico Röger nach dem ersten Spiel gegen den Tabellenletzten noch reichlich angesäuert auf die Einstellung seiner Mannschaft, zeigte er sich nach dem Sieg gegen die Buchholzer mehr als zufrieden: „Das war ein wirklich gutes Spiel, diese Leistung macht mich ein wenig stolz da es doch unterwartet war. Alle haben den Kampf angenommen und Verantwortung übernommen. Für mich war deutlich eine mannschaftliche Entwicklung sichtbar auf die ich sehr gehofft hatte. Darauf können und werden wir aufbauen. Schade nur, dass wir diese positiven Eigenschaften nicht schon gegen Hamburg gezeigt haben.“

Der Sieg gegen das Team um den bundesligaerfahrenen Ex-Löwen Lars Binder nämlich war ein  Erfolg mit kleinen Schönheitsfehlern. Nach knapp neun Minuten stand ein mehr als deutlicher 18:0-Zwischenstand auf der Anzeigetafel, doch dies schien die Achimer nicht zu beflügeln, sondern im Gefühl eines sicheren Sieges nach und nach jeglichen Biss verlieren lassen. Unter dem gegnerischen Korb wurden einfache Würfe vergeben und in der Verteidigung ließ man gegen einen Kontrahenten, den man eigentlich im Griff hatte, viele Möglichkeiten zu. Besonders im letzten Viertel, in das die Lions mit einer  44:14-Führung gingen, hatte man den Eindruck, „dass wir nur noch begleitet haben.“ Folgerichtig ging dieser Abschnitt verdient mit 6:14 verloren und brachte dem Team nach Spielende eine deftige Standpauke ihres engagierten Trainers ein.

Bevor es dann für die Achim Lions in das zweite Spiel des Tages ging, stand noch ein ganz besonderer Moment bevor. Lions-Urgestein Willi Steding, der vor knapp 30 Jahren den Rollstuhlbasketball nach Achim brachte und die Sparte mit sehr viel persönlichem Einsatz aufbaute, wurde von der Mannschaft und alten Weggefährten gebührend vom aktiven Sport verabschiedet. Für ihn natürlich selbstverständlich, dass er den Löwen aber weiterhin unterstützend zur Seite steht.

Anschließend ging es dann ins Spiel gegen das “Familienunternehmen“ von Blau Weiß Buchholz. Der frühere Bundesligaspieler Thomas Erdrich dominiert mit seinen beiden Söhnen das Geschehen bei dem Team aus der Nordheide. Nicht weniger als 42 ihrer erzielten 44 Punkte stand am Ende der Begegnung für das Trio zu Buche. Dem hatten die Lions aber mindestens Gleichwertiges entgegenzusetzen. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung wusste Nico Röger, der über weite Teile des Spiels von den Buchholzern in doppelte Manndeckung genommen wurde, später als einen entscheidenden Faktor für den Erfolg  hervorzuheben. „Schön zu sehen, dass das gesamte Team in die Verantwortung gegangen ist und den Kampf voll angenommen hat.“ So ging es über 10:6 (10.Min.) mit einer knappen 20:16-Führung in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie bis kurz vor Schluss stets eng, bevor beim Stand von 44:42 zwei Minuten vor Ende die beiden Center Katrin Wetjen und Roland Christmann eiskalt mit sechs schnellen Punkten den letzten Widerstand des Gegners brechen konnten. Kurz darauf bejubelten die Achimer einen unterm Strich verdienten 51:44-Sieg, der Röger verhalten optimistisch auf die kommenden schweren Aufgaben im neuen Jahr blicken lässt: „Das war eine klasse Leistung der gesamten Mannschaft, aber wir werden jetzt trotz der unerwarteten 8:0 Punkte ganz sicher nicht das Tempo heraus nehmen. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns.“ (rc)

TSV Achim Lions II : Röger (42 Punkte), Christmann (31), Wetjen (16), Steinhardt (6), Tchorz (4), Geier (2), Schwarmann, Krause


Lions Rollstuhlbasketball 10.12.2016 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Erster Heimspieltag für die Achim Lions seit 2014

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Wieder zu Hause

- 10.12.2016

Und geht es nach der Tabelle, ist die Regionalliga-Reserve Favorit in beiden Begegnungen. Achim Lions II belegt ungeschlagen nach zwei Spielen Rang drei, Hamburg ist Letzter mit bereits vier Niederlagen aus vier Partien, Buchholz rangiert mit 2:2 Punkten auf dem fünften Platz. Doch Achims Spielertrainer Nicolas Röger warnt: „Auf dem Papier stehen sie unter uns, aber das Papier lügt auch manchmal.“ Röger weiß um die Stärken der Gegner und ist daher auf der Hut. „Bei Hamburg spielt beispielsweise Lars Binder, ein ehemaliger Bundesligaspieler, setzen wir ihn zu wenig unter Druck, schenkt er uns reihenweise Körbe ein“, erzählt Röger. Und der Spielertrainer nennt zudem noch Timo Nabil, ein Spieler mit viel Potenzial und in Kombination mit Binder sehr gefährlich. Gleiches gilt auch für Buchholz. „Sie verkaufen sich derzeit noch unter Wert“, betont Röger. Das Familientrio mit Vater Thomas Erdrich und seinen Söhnen Noah und Urs sei laut Röger absolut nicht zu unterschätzen. Thomas Erdrich verfügt über reichlich Bundesligaerfahrung, seine Söhne über die Schnelligkeit und Wendigkeit der Jugend. 

Und dennoch, Röger will vier Punkte daheim behalten. „Wir spielen endlich wieder in Achim und wir wollen wieder eine Heimmacht werden“, gibt der Coach das Ziel vor.  (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 30.11.2016 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Achim Lions II mit unerwartetem Traumstart

Oberliga-Rollstuhlbasketballer holen zum Auftakt zwei Siege in Rostock

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...Riesengroß war die Freude am vergangenen Wochenende  bei den Rollstuhlbasketballern der TSV Achim Lions um Spielertrainer Nico Röger, die von ihrem ersten Doppelspieltag in der Oberliga Nord überraschend mit zwei Siegen im Gepäck von der Ostseeküste heimkehrten. Im ersten Spiel konnte man sich letztlich verdient gegen die hoch eingeschätzte Zweitvertretung der SG Rostock/Stralsund mit 58:48(30:27) durchsetzen, direkt im Anschluss an diese Partie ließen die Löwen der stark ersatzgeschwächten RSG Langenhagen 2 beim 54:15(24:5)-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Optimaler Saisonbeginn also und gelungene Generalprobe für den ersten Heimspieltag unter den neuen Vereinsfarben am 11. Dezember in Achim-Uphusen.

„Mit den vier gewonnenen Punkten sind wir natürlich mehr als zufrieden, damit habe selbst ich nicht wirklich gerechnet. Unsere Vorbereitung verlief alles andere als glücklich, zudem mussten wir kurz vor Abfahrt noch den nächsten krankheitsbedingten Ausfall verkraften.“, so Nico Röger nach den beiden Partien, um direkt im Anschluss kräftig auf die Euphoriebremse zu treten. „Wir hatten heute sicher auch etwas Glück, dass sich die personellen Probleme bei unseren Gegnern deutlich schwerer auswirkten als unsere eigenen. Mir sind einige Dinge aufgefallen, die mir ganz und gar nicht gefallen haben und die wir dringend im Training bearbeiten müssen. Unser Team-Play muss noch viel besser werden, wir leben sehr stark von Einzelaktionen. Trotzdem natürlich Kompliment an meine Mannschaft, alle haben vollen Einsatz gezeigt und wenn man zwei Spiele mehr oder weniger sicher gewinnt, hat auch so manches geklappt.“

In der ersten Partie des Tages gegen den Gastgeber wurde gleich im ersten Viertel der Grundstein für den weiteren Verlauf gelegt. Vorne nutzten die Achimer die sich bietenden Chancen unter dem Korb und in der Abwehr ließ man den Gegner nur selten zur Entfaltung kommen. So stand nach zehn Minuten eine überraschend klare 18:7-Führung auf der Anzeigetafel. Diese sollte allerdings nicht lange Bestand haben, im zweiten Viertel brachten sich die Lions fast um die Früchte ihrer Arbeit. Im Angriff fanden viele Würfe nicht mehr ihr Ziel und dies wussten die Hansestädter immer wieder durch erfolgreiche Fastbreaks zu nutzen, was Röger in der nächsten Auszeit auf die Palme brachte: „Dass vorne nicht jeder Ball reingeht, ist klar, aber dass wir uns in der Konsequenz jedes Mal den Gegenstoß einfangen, kann nicht sein.“ So stand es kurz vor der Halbzeit plötzlich 27:27, bevor der Kapitän selbst mit der Sirene einen erfolgreichen Dreier landete und so seinem Team die psychologisch wichtige Pausenführung sicherte. Nach der Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen, Center Roland Christmann half hier mit sechs Punkten unter dem Korb dabei mit, dass das dritte Viertel 11:11-Unentschieden ausging und die Lions eine knappe 41:38-Führung mit in den letzten Abschnitt  nehmen konnten. Dort drehte Nico Röger nochmal richtig auf und brachte seine Farben quasi im Alleingang auf die Siegerstraße, erzielte in kurzer Zeit neun seiner starken 24 Punkte. Rostock/Stralsund hatte dieser individuellen Klasse nichts mehr entgegenzusetzen und musste letztendlich in eine doch noch klare 48:58-Niederlage einwilligen. Als Zeichen des verdienten Sieges lässt sich auch der Umstand werten, dass die Führung trotz knapper Phasen nicht ein einziges Mal in Händen der Ostseestädter lag.

TSV Achim Lions: Röger(24 Punkte), Christmann(14), Wetjen(12), Schwarmann(6), Steinhardt(2), Krause, Tchorz, Tiller

Nach kurzer Erholungspause ging es gleich weiter gegen die junge, schnelle Truppe aus Langenhagen. Diese war an diesem Tag personell arg gebeutelt und musste mit nur sechs Spielern die Reise antreten. „Denen fehlten heute zwei entscheidende Leistungsträger, die Partie hätte unter anderen Umständen sicher ganz anders ausgesehen. Heute mussten sie sich unter Wert geschlagen geben.“, wusste Achims Spielertrainer den Kantersieg realistisch einzuordnen. Die Taktik der Langenhagener, mit ihrer Frische und Schnelligkeit den Achim Lions, die bereits ein anstrengendes Spiel in den Knochen hatten, den Schneid abzukaufen, ging nicht auf. Über 14:3 nach dem ersten Drittel bauten die heimischen Löwen den Vorsprung bis zur Halbzeit noch auf 24:5 aus. Nicht weniger als 18 Punkte hatte zu diesem Zeitpunkt schon wieder Nico Röger erzielt, den der Gegner nie wirklich in den Griff bekam. Nach der Pause nahm er sich dann etwas zurück, im dritten Viertel konnte Youngster Jannik Schwarmann mit acht astreinen Fastbreak-Punkten glänzen und die Führung auf 41:9 ausbauen, Centerin Katrin Wetjen bewies im letzten Abschnitt mit sieben erzielten Punkten mal wieder ihre Treffsicherheit, bevor es Röger selbst vorbehalten war, zum 54:15-Endstand einzunetzen. „Ausdrückliches Kompliment auch an den Gegner, Langenhagen hat sich auch trotz aussichtslosem Rückstand nie aufgegeben, mit dieser Einstellung und komplettem Kader werden sie es uns im  Rückspiel im Januar garantiert sehr viel schwerer machen.“

TSV Achim Lions: Röger (29 Punkte), Wetjen(11), Schwarmann(10), Christmann(4), Steinhardt, Krause, Tchorz, Tiller

Ob die Achim Lions ihren erfolgreichen Saisonstart bestätigen können, wird sich schon in wenigen Tagen zeigen. Der erste Heimspieltag der Saison steigt am 3.Adventssonntag in der Sporthalle Arenkamp in Achim-Uphusen. Gegner sind dann die BG Hamburg-West und Blau-Weiß Buchholz. „Es warten wieder zwei harte Spiele auf uns. Gegen Buchholz tun wir uns traditionell schwer und Hamburg benötigt dringend jeden Punkt, um vom Tabellenende loszukommen. Wir sind noch lange nicht so weit, wie es die heutigen Ergebnisse vermuten lassen.“, so Röger in einer kurzen Vorschau.

Erster Hochball am 11.Dezember ist um 11.00 Uhr in der Sporthalle Arenkamp. Der Eintritt ist wie immer frei. (rc)