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Rollstuhlbasketball Achim Lions 16.10.2018 von Nico röger

Lions wecken Begeisterung

Inklusionsturnier beim TSV Achim: „Von da unten ist alles anders“

Vollen Einsatz und großen Sport zeigten die Rollstuhlsport-Laien im Finale. Spaß hatten am Ende alle Teilnehmer und Verlierer sah dieses Turnier eigentlich nicht.

Spaß und mitreißenden Sport haben am Sonntag die Akteure beim zweiten Inklusionsturnier des TSV Achim Lions in der Sporthalle am Arenkamp in Uphusen geboten. Die Begeisterung der Rollstuhl-Basketballer wirkt mitreißend: Immer mehr Interessierte mit und ohne Handicap finden Gefallen an dieser außerordentlich rasanten und technisch sehr anspruchsvollen Sportart. Ab 9.30 Uhr starteten beim Turnier insgesamt acht Teams mit klangvollen Namen wie „Die Feuerstühle“ oder „Eiskalte Händchen“ und gingen mit gezielten Pässen und Korblegern auf Punktejagd.

„Auf den Rädern sehen wir heute allerdings nur Teilnehmer ohne Handicap“, erklärt Turnierleiter Nico Röger. Die „Rollstuhlsportanfänger“ erhalten zu Beginn eine Sicherheitseinweisung in das Sportgerät, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Anschließend wird jedem Team ein Mentor der Achim Lions zugeteilt, der die Spielerinnen und Spieler technisch, taktisch und mental durch das Turnier begleitet.

„Die Nachfrage ist inzwischen recht groß“, beschreibt Mitinitiator Röger die gute Resonanz, „wir hätten durchaus mehr Teams aufstellen können, aber das wäre zulasten der jeweiligen Spielzeit gegangen.“ Die Platzierungsspiele der Gruppenphase wurden parallel auf einem Basketball-Querfeld ausgetragen, die Qualifizierungsspiele dann nacheinander bei zehnminütiger Halbzeitdauer.

„Basketball-Erfahrung hilft natürlich, aber von da unten, ist alles anders“, kommentiert der Hallensprecher manchen missglückten Wurfversuch. „Der Rollstuhlsport ist für uns vollkommen neu, macht aber unglaublich viel Spaß“, versichert Neuling Patrick Lamprecht. „Man erlebt Sport aus einer ganz anderen Perspektive.“ Der Bremer Lehrer unterrichtet eine Rollstuhlsportlerin und war mit zwei Kollegen neugierig der Aufforderung gefolgt.
Nachwuchskräfte für Jugendabteilung gesucht

Das Turnier dient als Werbung für einen ganz besonderen Sport, den sowohl Menschen mit Beeinträchtigung ausüben können als auch solche ohne – Inklusion kann kaum besser praktiziert werden: „Wir möchten mit unserem Angebot Menschen für unseren Rollstuhl-Basketball begeistern und im Idealfall Nachwuchskräfte für unsere neue Jugendabteilung gewinnen“, ergänzt Nico Röger.

Ein buntes Begleitprogramm mit Hüpfburg, Verpflegung und die Unterstützung zahlreicher Institutionen machen das Sportereignis für viele zum Erlebnis. Mit dabei waren neben vielen Zuschauern auch Projekt-Vertreter „Gemeinsam zum Korberfolg“ des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes sowie „Aktion Mensch“ und das Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Finale gewann am Ende das Lehrerteam „Eiskalte Händchen“ mit der jungen Lions-Betreuerin Jana Bozek. Die ambitionierten Herren vom Sponsor ASP Behindertenfahrzeuge aus Bremen und eine gemischte Mannschaft mit Spielerfrauen landeten auf den weiteren Plätzen.

( sch Kreiszeitung Achim - 15.10.2018)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 10.09.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Achim Lions gelingt Pokal-Coup

Nach Erfolgen über Meppen und Kiel nun gegen Bundesligisten

Damit hatten im Vorfeld wohl selbst die kühnsten Optimisten in Reihen der Achimer Rollstuhlbasketballer nicht gerechnet. Nicht dass man nicht an die Chance geglaubt hätte, im Kampf um den Regionspokal Nord ein Wörtchen mitzureden, als frischgebackener Aufsteiger in die dritte Liga sah man sich gegen die beiden letztjährigen Erstplatzierten dieser Spielklasse aber doch eher als Außenseiter. Am Ende des Tages standen schließlich zwei überraschend klare Siege gegen die Emsland Rolli Baskets sowie die Kieler Wheeler, ihres Zeichens Titelträger vor Jahresfrist. Lohn des Erfolges ist nun die Austragung der ersten Hauptrunde des nationalen DRS-Pokals, in der die heimischen Rollis im November vor eigenem Publikum auf den RSC Osnabrück trifft, eine der Top-Mannschaften der 2.Bundesliga.

„Das war wirklich klasse heute, Kompliment ans gesamte Team. Kiel und Meppen mit über zwanzig Punkten zu besiegen, muss man auch erstmal schaffen. Das ist ja schließlich keine Laufkundschaft. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Runde, bereiten uns aber weiter gewissenhaft auf die kommende Saison vor. Unsere heutigen Gegner sind nun gewarnt und werden es uns garantiert in den Liga-Begegnungen sehr viel schwerer machen.“, so ein rundum zufriedener Spielertrainer Nico Röger am späten Sonntagnachmittag in der Uphuser Heimspielstätte.

Beim 63:42-Erfolg gegen die Emsländer dauerte es anfangs etwas, bis der „Löwen-Express“ Fahrt aufnahm, das erste Viertel musste man noch den Gästen überlassen. Dann aber fanden die Achimer immer besser ins Spiel und zogen in erster Linie in Person von Top-Scorer Martin Steinhardt bis zur Halbzeit unaufhaltsam davon (39:22). Dieser Vorsprung geriet bis Spielende nicht mehr in Gefahr, sodass die Lions sich mit dem ersten Sieg im Rücken relativ entspannt am Mittag das Duell der beiden Kontrahenten ansehen und schonmal den zweiten Gegner aus Kiel unter die Lupe nehmen konnten.

Da auch die Ostseestädter ihr Match gegen Meppen deutlich gewann, kam es also im Anschluss zu einem echten Finale. Die Kieler Wheeler wollten unbedingt ihren Pokal aus dem vergangenen Jahr verteidigen, doch da hatten die Achim Lions einiges dagegen. Kontinuierlich warfen sich die Löwen Punkt um Punkt einen Vorsprung heraus, sodass schon zur Pause beim 45:28 eine kleine Vorentscheidung auf der Anzeigetafel stand. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es dann zwar eine kurze Phase der Unkonzentriertheit im Spiel der Weserstädter, schnell musste der Gegner allerdings seine aufkeimenden Hoffnungen wieder begraben. Steinhardt und Wilker zeigten sich als Scharfschützen und trugen gemeinsam nicht weniger als 73 Punkte zum klaren 85:62-Sieg bei. Der Rest war Jubel pur!

„Das können wir jetzt kurz genießen und dann unsere Saison-Vorbereitung wieder aufnehmen. Die positive Erfahrung von heute tut uns als Team natürlich sehr gut, aber wir dürfen uns auch nicht blenden lassen. Es wird definitiv auch irgendwann ein Dämpfer kommen, da müssen wir dann genauso gut mit umgehen. Ich freue mich, dass wir als Mannschaft super zusammengehalten haben, gerade im Lowpointer-Bereich mussten wir schmerzhafte Ausfälle kompensieren. Das haben wir gemeinsam geschafft. Zudem hatte heute unsere Nachwuchsspielerin Jana Bozek, gerade mal 13 Jahre alt, ihre ersten Pflichtspieleinsätze und hat ihre Sache richtig gut gemacht.“, so nochmal Röger in einer ersten Stellungnahme. „Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, zur nächsten Runde wieder mehr Zuschauer zu mobilisieren.“, hätte sich der Teamchef vielleicht den ein oder anderen Anhänger mehr beim hochklassigen Rollstuhlbasketball in der Sporthalle Arenkamp gewünscht. (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 06.08.2018 von Nico röger

ASP Mobility Solutions ist neuer Top-Partner der Lions

ASP Bremen in 28816 Stuhr - Behindertenfahrzeuge und Umrüstlösungen für Selbstfahrer, Mitfahrer und Fahrdienste. Die Mobilität für Menschen mit Behinderung   rund um das Auto  ist seit den letzten 20 Jahren die Berufung  der ASP GmbH. Die ASP -  Umrüstsysteme sind konstruiert für Menschen mit Behinderung, die trotz Rollstuhl  mit dem Auto fahren möchten. Wir bieten Ihnen neben dem Umbau Ihres Fahrzeuges zum rollstuhlgerechten KFZ auch neue, bereits umgerüstete Behindertenfahrzeuge und Sonderfahrzeuge  für Rollstuhlfahrer an, welche individuell auf Ihre Bedürfnisse als Rollstuhlfahrer oder Rollstuhlfahrerin angepasst sind.

Wir beschäftigen derzeit an drei Standorten insgesamt  über 25 Vollzeitmitarbeiter und sind überwiegend im Großraum Norddeutschland , aber auch für weiter entlegene, bis ins Ausland ansässige Kundschaft tätig.

Mit unserem kompetenten Rundum-Service für KFZ aller Marken bietet Ihnen unsere Umrüstwerkstatt Sofortservice und Meisterqualität mit jahrzehntelanger Erfahrung auf diesem Fachgebiet.

Die Lions sind stolz ASP gewinnen zu können und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Mehr Informationen unter: https://www.a-s-p-bremen.de/ oder unter Facebook

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Stadwerke Achim, Partner der Lions!

Das, worauf es ankommt

Über 100 Jahre im Energiemarkt zu Hause, sind die Stadtwerke Achim vor Ort Spezialist für Strom, Erdgas und Wärme. Hier werden Sie mit der besten Energie versorgt – jederzeit, sicher und zuverlässig.

Wir freuen uns mit den Stadtwerken Achim in eine neue energiegeladenen Spielzeit 2018-2019 zu gehen!

Mehr Informationen unter: www.stadtwerke-achim.de

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Reha-Technik-Bremen bleibt Partner der Achim Lions

Reha-Technik-Bremen wird auch in der kommenden Saison ein wichtiger Partner der Achim Lions bleiben! Wir freuen uns einen Partner mit dieser Qualität an unserer Seite zu haben, der uns mit seinen Verständnis und know-how tatkräftig zur Seite steht.

Weitere Informationen: http://www.rtb-bremen.de/index.php

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Oesterreich Orthopädie-Technik bleibt ein starker Partner der Lions!

Mit der Firma Oesterreich Orthopädie - Technik GmbH & Co. KG. wird ein weiterer wichtiger Partner der Achim Lions auch in der Saison 2018/2019 treu bleiben! Wir freuen uns auf euch, solch einen kompetenten Partner an der Seite zu haben!

Mehr Informationen unter: http://www.ot-oesterreich.de/ oder auf Facebook

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Merentis GmbH, der Partner im Handicapsport!

Und es geht munter losmit den positiven Nachrichten für die Lions:

„Umfassende Beratung in Strategie und Architektur, Implementierung von Lösungen und Produkten, durchgängiger Service und Support, zielgerichtete Einführungskampagnen und datenschutz- und informationssicherheitsrechtliche Beratung – seit 1996 bietet das hanseatische inhabergeführte Unternehmen durchgängige Serviceleistungen aus einer Hand.“

Genau das ist unser Hauptsponsor der ersten Stunde, die MERENTIS GmbH aus Bremen, die uns auch in der neuen Saison tatkräftig unterstützen wird. Vielen Dank für eure langjährige Förderung des Handicap-Sport's in der Region!

Weiter Informationen unter: http://www.merentis.com oder auf https://www.facebook.com/MERENTIS

Rollstuhlbasketball Achim Lions 12.06.2018 von Nico röger

Scharf geschossen wird auch außerhalb des Basketballfeldes....

Hacki-Bildwerk ist ein ambitionierter Hobbyfotograf der im Großraum Bremen unterwegs ist. Sein Fokus liegt im Bereich der People-, Tier- und Landschaftsfotografie und da passt der „Löwenkäfig“ der Lions bestens dazu.

Wir sind begeistert mit "Hacki" einen hoch interessierten und leidenschaftlichen Fotografen auch in der Regionalliga an unserer Seite zu haben, der viele neue Ideen und Kreativität hineinbringt.

 

Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit Hacki’s Bilderkunst!
 

Mehr Infos unter: www.facebook.com/DHBILDWERK und http://www.hacki-bildwerk.de/

Rollstuhlbasketball Achim Lions 14.05.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Katrin Wetjen unterwegs mit den Damen Landeskader Niedersachsen

Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Damen in Ulm erreichte unsere 4,5 Punkte Spielerin Katrin Wetjen, Platz 6 für das Team Niedersachen.
Trotz des hochkarätigen Niedersachsen-Kaders, in dem unter anderem auch die US-amerikanische Nationalspielerin Vanessa Erskine vom Team Hannover United mitwirkte, hat es nicht für die Top 3 gereicht.

Katrin Wetjens Kommentar: 'Wir hatten uns mehr erhofft, aber am Ende war die Luft raus'.

An der fehlenden Puste wird direkt morgen zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr in der Sporthalle Arenkamp beim Training der Lions gearbeitet, um für die kommende Saison gerüstet zu sein.

Glückwunsch an das 'Team Bayern' zur Meisterschaft

Ergebnisse:
1. Bayern
2. Hamburg
3. Hessen
4. NRW
5. BaWü Rheinland Pf.
6. Niedersachsen
7. Malmö
8. Köln

Das gesamte Team der Lions ist stolz auf dich!

(ra)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 27.03.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Mission erfüllt

Achim Lions feiern ungeschlagen Oberliga-Meisterschaft

Ganz zum Ende der Saison machten es die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions am vergangenen Sonntag nochmal richtig spannend. Die letzte Begegnung der Saison gegen den Vizemeister SG Rostock/Stralsund stand bis in die Schlussminute auf des Messers Schneide, bevor Center Michael Wilker seine Farben mit dem entscheidenden Korb zum 49:46-Endstand erlöste. Unmittelbar danach erklang dann die Schlusssirene, die aber schon im allgemeinen Jubel und Konfettiregen von Mannschaft und Zuschauern unterging. „Das war heute der perfekte Abschluss einer perfekten Saison. Wir wollten unbedingt unsere blütenweiße Weste wahren, das haben wir geschafft, obwohl unsere Gäste von der Ostsee uns alles abverlangt haben. Kompliment an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön für die tolle Unterstützung der zahlreichen Zuschauer.“, freute sich Teamchef Nico Röger über einen mehr als gelungenen Tag.

Rund 150 Zaungäste hatten sich am vergangenen Sonntag in der Uphuser Sporthalle eingefunden, um der Meisterfeier der heimischen „Löwen“ einen würdigen Rahmen zu verleihen. Neben den Vereinsoberen ließ es sich auch Achims Bürgermeister Rainer Ditzfeld nicht nehmen, den spannenden Begegnungen und dem bunten Rahmenprogramm beizuwohnen. Selbst das NDR-Fernsehen war vor Ort, um einen Beitrag zu erstellen.

Trotz des bereits im Vorfeld feststehenden Titelgewinns und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga bekamen alle Anwesenden - manch einer zum ersten Mal beim Rollstuhlbasketball und überrascht von der Dynamik dieser inklusiven Sportart - noch einmal drei rasante Spiele zu sehen.

Der erste Gegner für die Lions hieß am Vormittag RSC Oldenburg, ihrerseits zu diesem Zeitpunkt noch mit Chancen auf den Vizetitel. Dass am Ende ein klarer 57:31-Erfolg stand, war auch einer konsequenten Arbeit in der Defense zu verdanken. Liga-Topscorer Alex Roggelin konnte mit 14 Punkten weit unter seiner üblichen Trefferquote gehalten werden, vorne trafen vor allem Wilker und Röger zuverlässig, sodass die 36:19-Halbzeitführung nach und nach weiter ausgebaut werden konnte und der ungefährdete Sieg schon frühzeitig feststand.

Nachdem in der Zwischenzeit auch die SG Rostock/Stralsund die Huntestädter besiegen konnte und sich damit bereits den zweiten Rang in der Abschlusstabelle sicherten, trafen dann am Nachmittag mit den Achimer Rollis und den Ostseestädtern die beiden Top-Teams der Liga zum finalen Spiel aufeinander. Schnell war zu erkennen, dass sich keine der beiden Mannschaften auf dem Erreichten ausruhen wollte und die Partie unbedingt für sich entscheiden wollte. Kurz nach der ersten Viertelpause konnten sich die Lions zwar leicht mit 18:12 absetzen, aber die Hansestädter zwangen die Röger-Truppe immer wieder zu riskanten Pässen und schwierigen Würfen. In der Konsequenz musste man analog zum Hinspiel zum Pausentee einem Rückstand mit einem Punkt hinterherfahren (22:23). Nicht zuletzt dank acht lupenreiner Fastbreak-Punkte durch Youngster Jannik Schwarmann innerhalb fünf Minuten führten dann die Weserstädter zu Beginn des letzten Viertels wieder mit 38:35. Die Partie wurde nun zunehmend dramatischer, die Führung wechselte ständig und spitzte sich in der finalen Spielminute beim Spielstand von 47:45 zu. Rostock/Stralsund konnte nur einen ihrer zwei Freiwürfe verwerten, im Gegenzug gelang Achim dann die endgültige Entscheidung.

Was dann folgte, war Freude pur – schnell waren die vorbereiteten Meister-T-Shirts ausgepackt und nachdem Teamkapitän Roland Christmann unter dem Applaus aller Anwesenden der Meisterpokal übergeben wurde und die obligatorische Sektdusche seiner Mitstreiter über sich ergehen ließ, gab es noch einen besonderen Moment. Flügelspieler Rouven Albrecht, der seine erste Saison bei den Achim Lions absolvierte, wurde mitsamt seinem Sportrollstuhl in die Höhe gestemmt, um nach alter Tradition unter dem ausgelassenen Jubel der Anhängerschaft das Korbnetz abzuschneiden und als Trophäe zu sichern. Nico Röger zeigte sich am Ende eines langen Tages rundum zufrieden und blickt positiv in die Zukunft: „Das war ein toller Tag für uns, auch die Zuschauer waren sichtbar begeistert und werden uns hoffentlich auch in der kommenden Saison unterstützen. In der Regionalliga weht ein anderer Wind, allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir dort mit unserem dann noch eingespielterem Kader mithalten können, selbst wenn es dann wohl hin und wieder eine Niederlage zu verkraften gibt. Aber jetzt wird erst einmal der Erfolg genossen.“ (rc)

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