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Aktuelles

Lions Rollstuhlbasketball 24.11.2016 von Nico röger

Mit Team- und Kampfgeist zum Erfolg

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Lions holen zwei Siege in Nusse

„Das war als Team mal richtig gut gespielt,“ freute sich Trainer Fürup am Ende des Spieltages. „Zwar lief längst nicht alles nach Wunsch – aber dieses Mal haben wir uns den Schneid nicht abkaufen lassen und die Punkte festgehalten“.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber, die BG Baskets Hamburg 3, ließen die Lions von an keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz am Ende als Sieger verlassen würde. 12-2 stand es nach den ersten 10min, bis zur Halbzeit erhöhten die Lions auf 38-7. Besonders die Center Michael Wilker und Alexander Roggelin bewiesen ein gutes Händchen und nutzten ein ums andere Mal ihre Chancen. „Das war eine traumhafte Halbzeit. Eine überragende Defense und vorne sichere Treffer,“ freute sich der Trainer.

Mit diesem Polster im Rücken nahmen die Lions in der 2. Spielhälfte etwas das Tempo raus, der Trainer wechselte durch. So kamen die Hamburger noch zu ein paar Punkten, die Lions verloren aber nie die Kontrolle über das Geschehen und gewannen letztlich mit 71 33.

Im 2. Spiel ging es gegen den Aufsteiger aus der Oberliga Nord, die Kieler Wheeler. Hier entwickelte sich ein enges, schnelles und hart umkämpftes Spiel. Die Lions erwischten wieder einen guten Start, gingen über 4/1 2.min und 11/7 6.min mit einer 17/11 Führung ins 2. Viertel. In den nächsten 10min ging es hin und her. Beide Teams trafen, Oldenburg/ Achim behauptete aber die Führung bis zur Pause mit 29/20. Im 3. Viertel erlitten die Lions dann einen Einbruch. 7 Minuten lang gelang ihnen nicht ein einziger Punkt! Zum Glück behielten die SG die Nerven, die Defense stand so dass die Kieler den Rückstand lediglich um 4 Punkte verkürzen konnten.

Mit einer 34/29 Führung gingen die Lions ins letzte Viertel. Und hier war es Alexander Roggelin, der mit insgesamt 9 Punkten in diesem Viertel den Sieg für seine Mannschaft festhielt. Mit 53/46 ging auch dieser auf das Konto der Lions.

So gehen wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause. Unsere Center Roggelin und Wilker führen aktuell die Topscorer Liste der Liga an. Das neue Jahr startet für uns mit einem schweren Heimspieltag, an dem wir die Mannschaften der Emsland Rolli Baskets und die SG Rostock/ Stralsund empfangen. Darauf werden wir uns gewissenhaft vorbereiten, gibt Harald Fuerup einen Ausblick. (sst) 

 

Am kommenden Wochenende startet die Reserve der Lions in die neue Oberliga  Saison um Spielertrainer Nico Röger. Die Reise geht zum Aufstiegskandidaten SG Rostock/Stralsund II und der Reserve der RSC Langenhagen. Spielertrainer Nico Röger, der im Frühjahr nach dem gesundheitsbedingten Ausstieg von Lions-“Urgestein“ Willi Steding und dem Teamwechsel zum TSV Achim das Zepter wieder übernommen hat, zeigt sich realistisch, was die Saisonziele angeht: „Wir machen uns da keinerlei falschen Hoffnungen, dieses Jahr werden wir noch keine Bäume ausreissen können. Wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft weiter finden und das bisher Erlernte bestmöglich umsetzen.“ Zudem wurde der sowieso schon kleine und relativ unerfahrene Kader in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder durch krankheits-, beruflich- und urlaubsbedingte Ausfälle ausgedünnt. „Eine optimale Vorbereitung sieht sicherlich anders aus. Unter den gegebenen Bedingungen bin ich schon zufrieden, wenn alle engagiert ihre Leistung abrufen – die Ergebnisse stehen in diesem Jahr noch nicht so sehr im Vordergrund. Nach den ersten beiden Spieltagen sind wir sicherlich etwas schlauer, wo wir im Vergleich mit den anderen Mannschaften stehen.


Lions Rollstuhlbasketball 20.10.2016 von Nico röger

SG Lions I: Lions I mit 2:2 Punkten wieder heim

„Das war mal ein durchwachsener Start in die Saison“, resümierte Trainer Fürup nach dem ersten absolvierten Spieltag der Rollstuhlbasketballer der SG Oldenburg/Achim in der Regionalliga Nord. Bis nach Stralsund mussten die Lions reisen und kehrten mit einem hohen Sieg und einer hohen Niederlage zurück.

Gegen die Gastgeber der Spielgemeinschaft Rostock/ Stralsund war für die SGler von Beginn an nichts zu holen. Bereits nach 4 Minuten lag man mit 2-8 hinten, bis zur Viertelpause mit 8-19. Der Rückstand erhöhte sich bis zur Halbzeitpause auf 17 Punkte – mit 20-37 ging es in die Kabine. Fürup fand deutliche Worte und versuchte, seine Mannschaft aufzurütteln – vergeblich. Die Lions fanden keinen Weg zum Korb, blieben immer wieder in der Defense der Gastgeber hängen, mussten schwierige Würfe nehmen, bei denen dann noch das Wurfglück fehlte. Die Partie ging so folgerichtig mit 34-61 verloren.

Das wollten die Lions nicht auf sich sitzen lassen. Gegen Langenhagen sollte die Scharte direkt wieder ausgewetzt werden – was auch gelang. Von Beginn an wurde eine aggressive Defense gespielt, der Ball schnell nach vorne gebracht. In der ersten Halbzeit war es vor allem Michael Wilker, der mit 12 Punkten die SG auf die Siegerstrasse brachte. Über 16-6 nach dem ersten Viertel und 24-8 (13.) bis zu 36-16 zur Halbzeit blieben die Achimer konzentriert. In der zweiten Spielhälfte fand dann besonders Alexander Roggelin seinen sicheren Wurf wieder, erzielte in Hälfte zwei allein 22 Punkte. Ein Korbleger nach dem anderen wurde verwertet und Roggelin war beim letztlichen 70-45 Erfolg mit insgesamt 32 Punkten bester Werfer seines Teams.

„Das wird eine wirklich harte Saison für uns. Nach dem Karriereende von Alke Behrens und den privaten bzw. gesundheitlichen Ausfällen von Sven Willms, Eike Gößling und Nico Röger müssen wir uns im Spiel neu aufstellen und sind, was die Konstellationen angeht, nicht mehr so flexibel. Wir arbeiten hart und werden sehen, was am 20.11. in Hamburg gegen die dritte Mannschaft der BG Baskets und die Kieler Wheeler, die sich gut verstärken konnten, möglich ist“, gibt der SG Trainer einen Ausblick.


Lions Rollstuhlbasketball 18.10.2016 von Nico röger

Probier's mal mit Rollstuhlsport

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Liebe Sportfreunde,

Liebe Interessierte,

der TSV Achim 1860 e.V. bietet in der Region die größte Auswahl an Inklusionssport an. Unser Verein hat sich bereits vor einigen Jahren auf die Fahne geschrieben, dass Menschen mit und ohne Behinderungen unter attraktiven Rahmenbedingungen gemeinsam Sport treiben.

Seit April 2016 ist der Rollstuhlsport mit dem Sport ROLLSTUHLBASKETBALL (Team-Lions) ein fester Bestandteil der ab November 2016 um eine weitere Rollstuhlsportart, dem ROLLSTUHLRUGBY erweitert wird. Im Rollstuhlbasketball kann jeder Sportinteressierte teilnehmen, auch nicht behinderte. Beim Rollstuhlrugby sind die Sportler an mind. 3 Gliedmaßen eingeschränkt und bietet eine ideale Erweiterung zum bisherigen Sportangebot im TSV.

Da vielen diese beiden Sportarten leider nicht geläufig sind, möchten wir euch (auch ohne Handicap) diese Sportarten zum Ausprobieren anbieten und laden euch herzlich zum „Probiertag“ ein:

Am 06.11.2016 von 10:00 bis 16:00 Uhr

Sporthalle Arenkamp, 28832 Achim-Uphusen

Der Rollstuhlbasketball wird euch an den Tag von den Spielern und Trainern der „Achim Lions“ näher gebracht. Im Rollstuhlrugby dürfen wir den Deutschen Nationaltrainer Christoph Werner begrüßen der euch viele Kniffe und Tricks des Sports zeigen wird.

Begleitet wird unser Probiertag zusätzlich vom Sanitätshaus RTB (Reha-Technik-Bremen), die euch bei vielen Themen wie z.B. Individuellen Hilfsmitteln oder auch bei der Hilfsmittelversorgung für Kinder beraten werden. Zusätzlich plant unser Partner auch die eine oder andere Ausprobierüberraschung mitzubringen. 

Komplettiert wird der Tag durch einige Demo Spiele wo ihr passiv oder auch aktiv Teilnehmen könnt.

Für das Leibliche wohl wird an den Tag gesorgt und bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.


Lions Rollstuhlbasketball 14.09.2016 von Nico röger

Starker Auftritt im Regionspokal – Lions verpassen Finale nur denkbar knapp

Fast wäre den heimischen Rollstuhlbasketballern am Wochenende in Hannover eine kleine Überraschung geglückt, in der Endabrechnung fehlten ihnen nur wenige Körbe zum Einzug ins Finale des norddeutschen Pokalwettbewerbes.

Acht Teams, vorwiegend aus der Regionalliga, suchten am Samstag und Sonntag in Turnierform einen Sieger und somit Ausrichter der ersten DRS-Pokalrunde auf Bundesebene. Die Achimer, die nach erfolgreich absolviertem B-Lizenz-Lehrgang wieder auf Spielertrainer Nico Röger zurückgreifen konnten, erwischten zwar die etwas schwerere Gruppe, dies schien sie zumindest am ersten Tag aber nur noch zusätzlich zu motivieren.

Nach Ankunft im Sportleistungszentrum der Landeshauptstadt stand gleich das Spiel gegen die körperlich robuste Mannschaft der SG Rostock/Stralsund auf dem Programm. Nach einer Phase des Abtastens und korbarmer erster Halbzeit konnte man sich nach der Pause nach und nach absetzen und einen nicht unbedingt zu erwartenden 33:24(10:6)-Sieg feiern.

Der Kontrahent im zweiten Match am späten Nachmittag hieß Rolling Chairs Isernhagen, die man schon vor Wochenfrist beim Turnier in Wilhelmshaven gleich zweimal deutlich in die Schranken weisen konnte – die Lions also nun in der Favoritenrolle. Dieser wurde man nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gerecht, unterm Strich stand ein verdienter 57:33(23:19)-Erfolg und ausreichend Spielpraxis auch für die „zweite Garde“.

Somit konnte die Mannschaft das gemütliche Beisammensein am Samstagabend mit „weißer Weste“ begehen – und zusätzlich mit dem Wissen, dass man sich am kommenden Morgen aufgrund der Konstellation in der Tabelle gegen die starke Reserve des Bundesligisten Hannover United sogar eine Niederlage mit bis zu acht Punkten leisten konnte. Diesen Zahn wollten die favorisierten und topmotivierten Gastgeber den „Löwen“ im Duell am nächsten Tag allerdings möglichst rasch ziehen. Mit schnellem Spiel zog die junge und sehr eingespielte Hannoveraner Truppe Punkt um Punkt davon und führte bereits zur Pause mit 17:8. Auch nach der Halbzeit änderte sich das Bild leider nicht entscheidend, trotzdem hatte man zwei Minuten vor Schluss bei zwölf Punkten Rückstand theoretisch noch die Chance, das Ergebnis entscheidend zu verringern. Dies ließ der an diesem Tag zu starke Gegner allerdings nicht zu, sondern baute seinerseits den Vorsprung noch aus – das Endergebnis von 36:20 brachte Hannover den verdienten Finaleinzug ein.

„Heute hat man gesehen, was es ausmachen kann, wenn man als Mannschaft eingespielt ist und gut kommuniziert. Hannover ist sicherlich in der Vorbereitung ein Stück weiter als wir, aber ich sehe uns absolut im Soll. Mit dem Auftritt hier an beiden Tagen bin ich zufrieden. Trotzdem ärgern wir uns natürlich etwas über die vergebene Möglichkeit, das Finale zu erreichen.“ – Nico Rögers Fazit vor der Heimfahrt fiel unterm Strich durchaus positiv aus.

Dass der Finaleinzug im Übrigen vermutlich gleichbedeutend mit dem Pokalsieg gewesen wäre, macht der 40:6-Kantersieg Hannovers im Endspiel gegen den Gewinner der Parallelgruppe deutlich…

In den kommenden Wochen bis Saisonbeginn wird es neben intensivem Training auch noch das ein oder andere Testspiel in der Sporthalle Arenkamp geben, unter anderem gegen den Zweitligisten aus Hamburg. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, werden natürlich rechtzeitig  bekanntgegeben. (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 08.09.2016 von Nico röger

Lions erreichen Platz 3. beim Internationalen Behindertensportfest in WHV.

Dritter Platz in Wilhelmshaven – Kommendes Wochenende Regionspokal

Vom 2. bis 4. September fand zum bereits 36. Mal das Internationale Behindertensportfest Wilhelmshaven statt - seit Jahren ist das dortige Rollstuhlbasketball-Turnier traditionell fester Bestandteil der Saisonvorbereitung der Achimer Lions. Der Wettbewerb ist stets hochkarätig besetzt, auch bei der diesjährigen Auflage reichte das Niveau bis hoch zur 2.Bundesliga.

Die TSV Achim Lions machten sich dieses Mal mit einer gemischten Mannschaft gemeinsam mit Akteuren des Partnervereins aus Oldenburg auf die Reise an den Jadebusen. So bestand die Mannschaft sowohl aus erfahrenen Routiniers als auch aus absoluten Neulingen. Aus dieser bunten Mischung eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen, dies war die Aufgabe von Oldenburgs Coach Harald Fürup, der statt Lions-Spielertrainer Nico Röger (B-Lizenz-Lehrgang) an der Seitenlinie  stand. „Ich habe schon den Ehrgeiz, das maximal mögliche herauszuholen, wichtig ist aber auch, dass Jeder und Jede angemessen Spielzeit und -praxis erhält.“ Diese beiden Vorgaben konnten letztendlich gleichermaßen erfüllt werden.

Im ersten von drei Vorrundenspielen ging es am frühen Morgen gegen die Green Sharks aus Essen. Es entwickelte sich – auch durch häufige Wechsel, die hin und wieder den Spielfluss unterbrachen – ein enges Spiel, das die SG Achim/Oldenburg knapp, aber verdient mit 17:16 gewannen. Ein ganz ähnliches Bild lieferte das zweite Spiel gegen die niederländische Truppe vom HSV Haren. Erst wenige Sekunden vor Schluss konnte Center Alex Roggelin den Korb zum 18:18-Endstand erzielen.

Nun kam es also zum entscheidenden Spiel um den Halbfinaleinzug gegen die Rolling Chairs Isernhagen, die immerhin ihre beiden Matches gegen die gleichen Gegner jeweils recht deutlich gewinnen konnten. Hier wollten die Lions von Anfang an nichts anbrennen lassen und schickten ihre an diesem Tag stärkste „starting five“ auf das Feld. So konnte durch einen ungefährdeten 28:16-Sieg sogar noch der Gruppensieg gefeiert werden.

Trainer Fürup zeigte sich zufrieden :“Wenn man bedenkt, dass wir hier mit Spielern agieren, die so noch nie gemeinsam auf dem Platz waren, läuft es sehr gut. Alles, was jetzt noch kommt, ist willkommene Zugabe.“

Im Halbfinale kam es nochmals zu einem Duell mit holländischen Gästen. Die starke und eingespielte Truppe vom ISV Hengelo zeigte den Löwen letztendlich ihre Grenzen auf. Achim konnte zwar immer wieder herankommen, der Gegner ließ aber nie ernsthafte Zweifel aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen wird. Mit dem Schlusspfiff hieß es 31:26 für Hengelo, und was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte – diese einzige Niederlage mussten die Lions gegen den späteren Turniersieger hinnehmen, immerhin ein kleiner Trost. Die Niederländer besiegten im Finale den RSC Osnabrück aus der 2.Bundesliga.

Zuvor fand natürlich noch das Spiel um den „Bronze-Rang“ statt, hier trafen die Achimer zum zweiten Mal an diesem Tag auf die Rolling Chairs aus Isernhagen. Wie schon im Gruppenspiel wurde dem Gegner aus dem Hannoveraner Umland nie wirklich eine Chance gelassen und die 22:18-Halbzeitführung nach und nach noch deutlich zum ungefährdeten 44:29-Endstand ausgebaut. Somit war es auch nochmal möglich, allen AkteurInnen ihre verdiente Einsatzzeit zukommen zu lassen.

Glücklich mit dem Erreichten wurde am frühen Abend die Heimreise angetreten, mit im Gepäck neben den obligatorischen Urkunden auch ein weiterer Pokal für die Vereinsvitrine, den Flügelspieler Stefan Geier und Center Michael Wilker, der im Übrigen auch Top-Scorer der Lions war, von den Organisatoren entgegennahmen.

Nun Landespokal vor der Brust

Am kommenden Wochenende geht es gleich weiter für die TSV Achim Lions – dann  steht in Hannover der erste ernsthafte Wettbewerb an. Es wird der Sieger im Regionspokal Nord gesucht. Dem Gewinner winkt nicht weniger als die Austragung der ersten Runde im bundesweiten DRS-Cup, inklusive Spiel gegen einen Vertreter der 1.Bundesliga.

Die Lions sind zwar Rekordsieger im Regionspokal, in diesem Jahr liegt der Fokus allerdings mehr auf der Vorbereitung für die bald beginnende Saison. Gegen starke, teils höherklassige Gegner soll das Mannschaftsspiel weiter vorangebracht, aus dem Training Erlerntes angewandt und nicht ausschließlich auf das Ergebnis geschaut werden.

Die Achimer hoffen auf zwei schöne, lehrreiche und möglichst erfolgreiche Tage in der niedersächsischen Landeshauptstadt – Bericht folgt…

Lions wieder an ihrem angestammten Trainingsort

Gute Nachrichten für die TSV Achim Lions gab es Ende der Sommerferien auch in Sachen Hallenbelegung. Nachdem man bereitwillig im letzten Oktober die Sporthalle Arenkamp in Uphusen für die notwendige Umfunktionierung zur Flüchtlingsunterkunft geräumt hatte und in Ersatzhallen nur unter suboptimalen Bedingungen trainieren konnte, ist seit Anfang August wieder „alles beim alten“.

Nach wie vor gilt – wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitspielerinnen und Mitspielern, einfach mal zu unseren Trainingszeiten vorbeischauen!

Montag           18-20 Uhr

Donnerstag     20-22 Uhr

Sporthalle Arenkamp, 28832 Achim-Uphusen


Lions Rollstuhlbasketball 16.08.2016 von Nico röger

Tag der Inklusion beim RSC Oldenburg

Am 27. August 2016 veranstaltet unser Rollstuhlbasketball Spielgemeinschaftspartner der RSC Oldenburg einen "inklusive Tagen der offenen Tür". Beginn ist um 11 Uhr, Ende um 17 Uhr. Es wird ein breites Spektrum der Sportarten - auch zum Ausprobieren - angeboten. Weiterhin werden einige Aussteller in der Halle sein. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Stattfinden wird dieser Tag in Oldenburg in der Sporthalle Lagerstraße 38.
Wir wünschen uns, dass auch sehr viele Vereinsmitglieder ihre Familien und Freunde mitbringen.

Kommt vorbei, es Lohnt sich!

Mehr Infos unter: http://www.rsc-oldenburg-online.de/


Lions Rollstuhlbasketball 07.07.2016 von Nico röger

Radio Bremen TV zu Gast im Löwenkäfig

Jan-Dirk Bruns vom Radio Bremen TV war für die Staffel "Mein erstes Mail" zu Gast beim "Lions"-Training

Die Reporter haben sich schon in so einigen Sportarten versucht, aber zum ersten Mal wird eine Behindertensportart vorgestellt. Jan-Dirk Bruns spielt schon viele Jahre Basketball, aber im Rollstuhl ist es doch eine ganz neue Erfahrung.

Aber schaut selbst:

http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video89932-popup.html

 


Lions Rollstuhlbasketball 27.06.2016 von Nico röger

Lions erspielen 3.Platz beim IRMA-Cup

Am Ende des Tages konnte Spielertrainer Nico Röger dann doch noch ein versöhnliches Fazit ziehen : „Mit dem 3.Platz können wir bei dem Teilnehmerfeld gut leben. Mit der Leistung und ganz besonders der Einstellung der Mannschaft bin ich allerdings nur bedingt zufrieden. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, wenn wir kommende Saison unsere Ziele erreichen wollen.“ Trotzdem war die Freude natürlich groß, als „Turnier-Kapitänin“ Corinna Krause bei der Siegerehrung neben einem neuen Spielball den gewonnenen Pokal entgegennahm – immerhin nahmen die Lions somit gleich beim ersten offiziellen Auftritt unter den Vereinsfarben des TSV Achim auch die erste Trophäe mit nach Hause.

Aber der Reihe nach: Die Internationale Reha- und Mobilitätsmesse, kurz IRMA, findet jährlich im Wechsel in den Messehallen Hamburg und Bremen statt. Um diese Fach- und Publikumsmesse für Besucher und Aussteller noch attraktiver zu gestalten, haben die Veranstalter ein Rollstuhl-Basketballturnier mit sechs Mannschaften ins Leben gerufen, bei dem neben allem sportlichen Ehrgeiz in erster Linie der Spaß und faire Umgang miteinander im Vordergrund stehen sollten. Somit fiel auch das teilweise deutliche Leistungsgefälle unter den Teams nicht allzu schwer ins Gewicht.

Die Löwen mussten sich in ihrer Vorrundengruppe mit dem hochfavorisierten dänischen Serienmeister Viborg Dunkers und einer Fanmannschaft des Bundesligisten Dolphins Trier auseinandersetzen. Letztgenannte erwiesen sich im ersten Spiel als unbequemer Gegner, was aber hauptsächlich an der mangelhaften Einstellung der Achimer lag. Leider passten sich die Oberliga-Basketballer der Lions von Anfang an der Geschwindigkeit und dem Niveau der Trierer an und konnten sich erst sehr spät und nach Wechseln entscheidend absetzen und das Spiel mit 36:25 siegreich gestalten. In der Pause und auch nach dem Spiel fielen dementsprechend deutliche Worte. Röger:“Unglaublich, wie wir durch unsere lethargische Spielweise den Gegner noch gestärkt haben. Vom Kopf her schien noch niemand richtig wach gewesen zu sein“. Am ehesten noch konnte Centerin Katrin Wetjen mit famosen 20 Punkten glänzen.

Nach diesem schwer erkämpften Pflichtsieg stand nun die Partie gegen die starken Dänen auf dem Programm. Auch das Aufbieten der ersten Garde auf Achimer Seite mit den Regionalliga-Spielern Michael Wilker, Cem Seker und Nico Röger selbst konnte die erwartete Niederlage nicht verhindern, die mit 17:36 letztendlich ziemlich deutlich ausfiel. Die eingespielte Mannschaft aus Viborg, die sich auch in diesem Jahr wieder den dänischen Meistertitel sicherte, erwies sich als zu stark für die tapferen Löwen und spielte ihre physische Überlegenheit sowohl in der Offense als auch in der Defense aus. Die wenigen klaren Chancen, die die Achimer sich herausspielen konnten, nutzte Röger noch am besten und kam abschließend auf 9 Punkte.

Durch den zweiten Tabellenplatz in ihrer Gruppe qualifizierten sich die Achimer somit für das Spiel um den 3.Platz. Gegner hier waren die Oberligarivalen von Blau-Weiss Buchholz. Die Besetzung aus dem Auftaktmatch bekam in dieser Partie die Chance, ihre etwas müde Leistung vom Vormittag vergessen zu machen – und siehe da, die Möglichkeit wurde genutzt. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, die Lions konnten fast über den gesamten Spielverlauf eine knappe Führung behaupten. Diese geriet zwar kurz vor Schluss noch einmal in Gefahr, beim Abpfiff stand aber ein verdienter 30:27-Sieg auf der Anzeigetafel. Mit 10 Punkten war in diesem Match Center Roland Christmann der erfolgreichste Korbjäger. Positiv erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Neun der zehn mitgereisten Spieler konnten sich im Laufe des Tages in die Scorerliste eintragen.

Für die TSV Achim Lions in Hamburg am Start : Steffie Tchorz, Uli Tiller, Fred Jungmann, Corinna Krause, Michael Gold, Katrin Wetjen, Michael Wilker, Roland Christmann, Cem Seker und Nico Röger.

Verein und Mannschaft möchten sich bei dieser Gelegenheit nochmal ganz herzlich bei der Firma Martens bedanken. Das Sanitätshaus stellte für den Tag einen ihrer Transporter bereit, was die Anreise und den Transport der Sportgeräte deutlich erleichterte. Vielen Dank und gerne wieder!

Die nächste IRMA findet übrigens vom 08.-10.Juni 2017 in der Messe Bremen direkt am Hauptbahnhof statt. Hier gibt es dann die zweite Auflage des Turnieres vor hoffentlich wieder zahlreichen und begeisterten Zuschauern – und natürlich mit den Achim Lions. Vormerken! (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 13.06.2016 von Nico röger

Zwei Löwinnen bei der Deutschen Meisterschaft

Vom 03. - 05. Juni fand im niedersächsischen Quakenbrück wieder die Deutsche Damenmeisterschaft im Rollstuhlbasketball statt. Sieben Landesverbände schickten ihre Auswahlkader gemeinsam mit dem diesjährigen Gastteam aus Malmö/Schweden auf das Parkett der Artland-Arena. Mit dabei waren auch Flügelspielerin Steffi Tchorz und Centerin Katrin Wetjen von den Achim Lions, die es nach diversen Trainingseinheiten in die Mannschaft Niedersachsens geschafft hatten.

Am Freitag nachmittag ging es gleich gegen Titelverteidiger Nordrhein-Westfalen, die aber aufgrund personellen Aderlasses in diesem Jahr nicht zum engeren Favoritenkreis zählten. Man rechnete sich also auf heimischer Seite mit Blick auf die weiteren Vorrundengegner durchaus Chancen aus, mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Halbfinale zu machen. Leider begann das Spiel unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen. Der starke Hannoveraner Block um Auswahltrainer Martin Kluck steckte auf der Anreise lange im Stau fest und traf erst während der Begegnung in der Halle ein. Trotz dieser Widrigkeiten hielt das Team Niedersachsen um unsere beiden Mädels gut mit, rollte allerdings die komplette Spielzeit über einem knappen Rückstand hinterher, sodass letztendlich eine 30:34-Niederlage zu Buche Stand. „Das war wirklich sehr ärgerlich. Unter normalen Umständen wäre das anders gelaufen“, so eine zu Recht etwas enttäuschte Katrin Wetjen nach dem Spiel. Wie der weitere Turnierverlauf zeigen sollte, war das Match wie schon im Vorfeld gedacht das Schlüsselspiel für den Halbfinaleinzug.

Abends stand dann das zweite Spiel gegen die Auswahl aus Schleswig-Holstein an. Mit 31:23 gab es hier den fest eingeplanten Pflichtsieg gegen den Außenseiter aus dem hohen Norden. Niedersachsen hatte den Gegner jederzeit im Griff, auch wenn sich unsere beiden Spielerinnen später einig waren, dass man es sich insgesamt unnötig schwer gemacht hat.

Samstag mittag duellierte sich das Team im abschließenden Gruppenspiel mit den Damen aus Hamburg. Diese haben viele aktuelle und ehemalige Nationalspielerinnen – u.a. Topscorerin Gesche Schünemann - in ihren Reihen und werden von Bundestrainer Holger Glinicki betreut. Allein vier Spielerinnen des Kaders werden im September die bundesdeutschen Farben bei den Paralympics in Rio vertreten. Trotz allem hielten die Niedersächsinnen nach deutlichen Rückstand zur Halbzeit speziell im zweiten Spielabschnitt gut dagegen, mussten sich den Gegnerinnen aber unterm Strich mit 35:58 geschlagen geben. „Wir haben alle unser Bestes gegeben, mehr war in diesem Spiel nicht drin. Aber der Lerneffekt, den solche Matches bieten, ist nicht zu unterschätzen“, so Wetjen, die in diesem Jahr im Gegensatz zur erfahrenen Steffi Tchorz erst zum zweiten Mal beim Auswahl-Turnier dabei ist.

So ging es am frühen Sonntag morgen gegen die Schwedinnen aus Malmö um Platz 5, immerhin eine Verbesserung nach dem siebten Platz aus dem vergangenen Jahr. Nachdem man sich nach anfänglichen Schwierigkeiten etwas auf den völlig unbekannten Gegner eingestellt hatte, entwickelte sich ein interessantes Spiel, Begegnungen gegen ausländische Teams sind immer etwas Besonderes. Letztendlich wurde das Spiel sicher mit 45:34 nach Hause gebracht und der fünfte Platz im Gesamtklassement gesichert.

Den Titel holte sich die Auswahl Hessens um Nationalmannschafts-Kapitänin Marina Mohnen, die im Finale das Team aus Bayern niederrang.

Das Fazit unserer Damen von den Lions fiel durchweg positiv aus. „Wirklich gelungenes Turnier, tolle Stimmung in der Halle, dazu ausreichend Spielzeit bekommen – wir freuen uns schon auf das kommende Jahr.“ so beide unisono... (rc)

 

Alle Informationen zum Turnier: www.dm-rbb-frauen.de


Lions Rollstuhlbasketball 15.04.2016 von Nico röger

SG Lions I: Lions I ergattern im letzten Spiel den Vizemeistertitel

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Am Samstag den 19.3.2016 waren die SG Rollstuhlbasketballer zu ihrem letzten Ligaspiel dieser Saison zu Gast bei Hannover United 2. Die Ausgangslage war spannend wie selten – mit einem Sieg konnten beide Mannschaften Vizemeister werden. Bei einer Niederlage würden die Lions die Saison nur auf dem fünften Tabellenplatz beschließen, Hannover würde Dritter werden. Umso motivierter war die Mannschaft von Trainer Harald Fürup, noch einmal alles zu zeigen. „Das Rückspiel steht unter völlig anderen Vorzeichen als die erste Begegnung am Anfang der Saison. Heute ist der Topscorer von United Heiko Müllers mit dabei. Die Hannoveraner sind als Mannschaft zusammengewachsen und nun eingespielt. Wir müssen das ganze Spiel konzentriert sein und die Fehler, die wir gegen Hamburg noch gemacht haben, abstellen. Eine intensive, enge Defence, schnelles Umschalten und eine gute Trefferquote müssen wir haben, um uns den Vizemeistertitel zu sichern“, erklärt Fürup vor dem Spiel die Marschroute.
Der Start ins Spiel gelang nicht nach Wunsch, schnell lagen die Lions mit 0-4 hinten, bevor Röger und Gößling bis zur 3. Min zum 5-5 ausgleichen konnten. Dann allerdings schien der Knoten geplatzt und die SG erspielten sich bis zur 6. Min eine 15-8 Führung. Hannover setzte dagegen und ließ sich nicht abschütteln, mit 23-17 endete das erste Viertel.
Im zweiten Viertel blieb das Spiel auf hohem Niveau und ging schnell hin und her. Die Lions zeigten eine gute Defence, zwangen die Hannoveraner zu schwierigen Würfen und gewannen zahlreiche Defensiv-Rebounds. Alexander Roggelin verwertete ein Fastbreak nach dem anderen und sorgte mit allein 10 Punkten in diesem Viertel, davon 6 in Folge in der 17./18. Min. neben den anderen Centern für eine beruhigende 44-31 Führung.
Selbstbewusst kamen die Lions aus der Kabine. Erneute Punkte von Roggelin und Wilker brachten die 48-31 Führung (22.Min). Eine Vorentscheidung schien sich abzuzeichnen, aber die Hannoveraner kämpften und konnten das Viertel ausgeglichen gestalten, sodass es für die SG mit dem Pausenvorsprung von 13 Punkten auch ins letzte Viertel ging (60-47).
In den letzten 10 Minuten wechselte Trainer Fürup munter durch und ermöglichte allen Spielern Einsatzzeit. Auch dadurch wurde die Konzentration im Team nicht gemindert. Die Lions hielten ihren Vorsprung bis zum Ende und feierten einen hoch verdienten 75-62 Auswärtssieg.
„Ein tolles, schnelles Spiel. Kampfgeist und Einstellung meiner Mannschaft stimmten, es war neben den Spielen gegen Hamburg die beste Leistung der Saison. Wir haben gezeigt, dass wir verdient als Zweiter in der Tabelle abschließen“, freut sich Fürup nach dem Spiel.